03 May 2026, 00:17

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-"Witz" über schwangere Frauen taucht auf

Schwarzer und weißer Poster mit der Aufschrift "Vergewaltigung auf Vergewaltigung oder die Gerechtigkeit, die in ihrer eigenen Falle gefangen ist" in fetter schwarzer Schrift, wahrscheinlich Ankündigung einer Comedy-Show.

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-"Witz" über schwangere Frauen taucht auf

Der YouTuber und Britain’s Got Talent-Juror KSI sieht sich mit Kritik konfrontiert, nachdem ein altes Video wieder aufgetaucht ist. In dem Ausschnitt aus dem Jahr 2017 macht er einen „Witz“ darüber, eine schwangere Frau zu schlagen. Die Äußerung, die in einem inzwischen gelöschten YouTube-Video fiel, hat scharfe Verurteilungen von Hilfsorganisationen für Opfer häuslicher Gewalt ausgelöst.

Ein Sprecher von KSI bestätigte die Echtheit des Videos. Man erklärte, der 31-Jährige bereue heute die damals gewählten Worte.

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Der Skandal nahm seinen Lauf, als das gelöschte Video von 2017 erneut im Netz kursierte. Darin sagte KSI, er würde „dem Baby einen Schlag verpassen“, falls eine Frau mit seinem Kind schwanger würde. Die Bemerkung fiel im Rahmen einer Diskussion, in der seine Mutter ihn daran erinnerte, Verhütungsmittel zu verwenden – woraufhin er lachend reagierte.

Die Hilfsorganisation Women’s Aid, die sich gegen häusliche Gewalt engagiert, verurteilte den „Scherz“ scharf. Eine Sprecherin warnte, solche Äußerungen verharmlosten Gewalt gegen Frauen. Man betonte, dass die Normalisierung solcher Sprache schwerwiegende reale Folgen haben könne.

Es ist nicht das erste Mal, dass KSI für sein Online-Verhalten in der Kritik steht. 2023 zog er sich vorübergehend aus den sozialen Medien zurück, nachdem er in einem Parodie-Video eine rassistische Beleidigung verwendet hatte. Der Vorfall löste breite Empörung aus und führte zu einem zeitweiligen Rückzug aus der Öffentlichkeit.

KSI sorgt immer wieder mit umstrittenen Äußerungen für Aufsehen. Sein „Witz“ über schwangere Frauen aus dem Jahr 2017 hat nun erneut Debatten über die Verantwortung für Online-Äußerungen entfacht. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von kontroversen Aussagen, die bereits mehrfach zu öffentlicher Empörung und Entschuldigungen führten.

Laut der Stellungnahme seines Sprechers bedauert KSI die damals gewählten Formulierungen. Doch die erneute Verbreitung des Videos stellt den Influencer einmal mehr in die Kritik.

Quelle