26 June 2026, 14:08

Krischer fordert Bundeshilfe für stabile Preise beim Deutschlandticket

Deutschland-Ticket: Krischer lehnt Verknüpfung mit Inflation ab

Krischer fordert Bundeshilfe für stabile Preise beim Deutschlandticket

Oliver Krischer, Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, fordert eine stärkere Beteiligung des Bundes an der Preisgestaltung des öffentlichen Nahverkehrs in Deutschland. Ohne entsprechende Maßnahmen drohe das aktuelle System in einem Zustand „dauerhafter Provisorien“ zu verharren, warnt er.

Krischer hält es für unzureichend, den Preis des Deutschlandtickets einfach an die Inflation zu koppeln. Stattdessen müsse die Finanzierung, Verwaltung und Vermarktung des Tickets dauerhaft geregelt werden.

Zwar räumt er ein, dass eine indexgebundene Preisgestaltung langfristig funktionieren könnte, doch betont er die Notwendigkeit eines klaren und nachhaltigen Rahmens. Sein Ziel ist eine verbindliche Vereinbarung zwischen Bund und Ländern während der Verkehrsministerkonferenz.

Der Vorschlag zielt darauf ab, die Unsicherheit über die Zukunft des Deutschlandtickets zu beenden. Eine dauerhafte Lösung erfordere die Zusammenarbeit von Bund und Ländern – und könnte so für Stabilität bei den Preisen im öffentlichen Nahverkehr bundesweit sorgen.

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