30 March 2026, 22:13

Kreis Herford und Jobcenter stärken Integration durch neue Partnerschaft

Logo der Partnerschaft für öffentliche Dienste mit einem blauen Kreis mit einem weißen Stern, umgeben von einem weißen Rand, und fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund.

Kreis Herford und Jobcenter stärken Integration durch neue Partnerschaft

Kreis Herford und Jobcenter Herford unterzeichnen neue Kooperationsvereinbarung zur Verbesserung der Integrationsförderung

Der Kreis Herford und das Jobcenter Herford haben eine neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Unterstützung bei der Integration zu optimieren. Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht das Programm "Kommunales Integrationsmanagement" (KIM), das darauf abzielt, Abläufe für Menschen mit internationalem Familienhintergrund zu vereinfachen. Beide Seiten betrachten den Schritt als entscheidenden Fortschritt für eine engere Zusammenarbeit in der lokalen Integrationsarbeit.

Die offizielle Unterzeichnung erfolgte durch Dr. Burkhard Nolte, Dezernent für Soziales des Kreises Herford, und Yeter Gülal-Karaduman, Geschäftsführerin des Jobcenters Herford. Die Partnerschaft besiegelt die Ausweitung des Fallmanagements: Der Kreis stellt dem Jobcenter eine hausinterne, vollzeitbeschäftigte Fallmanagerin zur Verfügung.

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Das Fallmanagement-Team wird Einzelälle bearbeiten, Lücken in den bestehenden Integrationsmaßnahmen aufdecken und sich für den Abbau bürokratischer Hürden einsetzen. Zu den Aufgaben gehört es, die Unterstützung in den Arbeitsalltag zu integrieren und Anbindungen an lokale Netzwerke zu schaffen. Das Jobcenter stellt Räumlichkeiten bereit und sorgt dafür, dass das Team nahtlos in die bestehenden Strukturen eingebunden wird.

Dr. Nolte betonte, die Vereinbarung schaffe eine solide Grundlage für eine zielgerichtete Zusammenarbeit. Davon profitierten sowohl Menschen mit Migrationshintergrund als auch die Gesamtstruktur des Kreises. Gülal-Karaduman ergänzte, die Partnerschaft ermöglichte effizientere, individuellere und nachhaltigere Lösungen in der Integrationsarbeit.

Der Kreis Herford wird zudem die technische Ausstattung bereitstellen und die fachliche Betreuung der Fallmanagerin übernehmen. Weitere Informationen zur Umsetzung des KIM-Programms in Herford sind auf der Website des Kreises unter web.unser-website/s/kim abrufbar.

Die neue Vereinbarung definiert klare Verantwortungsbereiche für Kreis und Jobcenter bei der Steuerung der Integrationsförderung. Eine dedizierte Fallmanagerin wird künftig in Vollzeit individuelle Bedarfe aufgreifen und Prozesse optimieren. Ziel der Änderungen ist es, ein reaktionsfähigeres und vernetzteres System für Menschen mit internationalem Hintergrund zu schaffen.

Quelle