Kreis Herford investiert 2 Millionen Euro in moderne Berufsausbildung
Linus JesselKreis Herford investiert 2 Millionen Euro in moderne Berufsausbildung
Berufskollegs im Kreis Herford sichern 2 Millionen Euro für moderne Ausbildungstechnik
Berufskollegs im Kreis Herford haben Fördergelder in Höhe von 2 Millionen Euro für moderne Ausbildungsgeräte erhalten. Die Investition soll in den kommenden drei Jahren die Werkstätten an zwei zentralen Schulen auf den neuesten Stand bringen. Regierungsvertreter stellten die Bewilligung kürzlich während eines Besuchs in der Kreisverwaltung vor.
Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling besuchte die Kreisverwaltung Herford, um die Förderung offiziell bekannt zu geben. Der Zuschuss in Höhe von 1,8 Millionen Euro stammt aus dem gemeinsamen Bundes- und Landesprogramm Regionale Wirtschaftsförderung, während der Kreis weitere zehn Prozent beisteuert. Das Projekt unter dem Titel "Fachkräftesicherung durch Modernisierung von Ausbildungswerkstätten" zielt darauf ab, die berufliche Ausbildungsinfrastruktur zu verbessern.
Von den Mitteln profitieren das August-Griese-Berufskolleg (AGB) in Löhne und das Wilhelm-Normann-Berufskolleg (WNB) in Herford. Zu den Neuanschaffungen gehören 3D-Drucker, CNC-Drehmaschinen und Software für erweiterte Realität (Augmented Reality). Diese Technologien sollen praxisnahe Lernumgebungen schaffen, die den Anforderungen der Wirtschaft entsprechen.
Landrat Mirco Schmidt begrüßte die Entscheidung als wichtigen Schritt, um Schülerinnen und Schülern erstklassige Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten. Derweil wird der Campus des AGB in Löhne bereits schrittweise abgerissen und neu aufgebaut – die Fertigstellung ist für Ende 2030 geplant. Die Modernisierungen sollen die Absolventen besser auf technische und industrielle Berufe vorbereiten.
Zum Kreis Herford zählen zudem die Berufskollegs Anna-Siemsen, Friedrich-List und Erich-Gutenberg. Aktuelle Daten dazu, wie ähnliche Förderprogramme die Ausbildungsqualität in vergleichbaren Regionen Nordrhein-Westfalens beeinflusst haben, liegen jedoch nicht vor.
Die 2-Millionen-Investition bringt hochmoderne Maschinen und Software an zwei Berufskollegs. Studierende erhalten Zugang zu zeitgemäßen Ausbildungswerkzeugen, die auf die Bedürfnisse von Wirtschaft und Industrie abgestimmt sind. Verantwortliche betonen, dass besser ausgestattete Werkstätten die regionale Wettbewerbsfähigkeit stärken und die Berufschancen junger Menschen verbessern werden.






