25 May 2026, 04:12

Krefelds Drogenhilfezentrum gibt Obdachlosen und Süchtigen neue Hoffnung

Mittel für die Einrichtung von Caritas Krefelds "Centspende" in der Drogenhilfestation

Krefelds Drogenhilfezentrum gibt Obdachlosen und Süchtigen neue Hoffnung

Drogenhilfezentrum in Krefeld macht einen Unterschied für die Schwächsten der Region

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In Krefeld leistet ein Drogenberatungszentrum wichtige Arbeit für einige der verletzlichsten Menschen der Region. Die von Caritas und Diakonie gemeinsam betriebene Einrichtung unterstützt bis zu 80 Stammklienten aus Krefeld und dem benachbarten Meerbusch. Viele der Besucher kämpfen mit schweren Suchterkrankungen und Obdachlosigkeit.

Erst kürzlich erhielt das Zentrum eine Spende vom Personalrat der Stadt Meerbusch, die es in die Lage versetzt, seine lebenswichtigen Angebote weiter auszubauen.

Das Krefelder Drogenhilfezentrum bietet Menschen mit schwerer Drogenabhängigkeit eine wichtige Anlaufstelle. Die Klienten erhalten hier Beratung, Mahlzeiten, Getränke, Duschmöglichkeiten und eine Waschküche. Ein überwachter Drogenkonsumraum, betreut von Notfallmedizinern, sorgt für sicherere Bedingungen für diejenigen, die ihn benötigen.

Seit 2003 ist auch das „Medi-Mobil“ ein zentraler Bestandteil des Hilfesystems. Die mobile medizinische Einheit besucht wöchentlich dieselben Standorte und bietet Schmerzbehandlungen, Wundversorgung und weitere medizinische Leistungen an. Vier ehrenamtliche Ärzte begleiten die Einsätze und tragen durch ihre regelmäßige und verlässliche Präsenz dazu bei, Vertrauen aufzubauen.

Ein großer Teil der Arbeit des Zentrums findet im Hintergrund statt und widmet sich Bedürfnissen, die von der Gesellschaft oft übersehen werden. Jasmin Sprünken, die Leiterin der Einrichtung, bedankte sich beim Personalrat der Stadt Meerbusch für die „Centspende“-Spende. Michael Marschall, Vorsitzender des Personalrats, betonte die Bedeutung der Unterstützung für Menschen mit schweren Suchtproblemen.

Das Zentrum setzt sich weiterhin für Menschen mit Suchterkrankungen und Obdachlosigkeit ein. Dank Spenden wie der des Meerbuscher Personalrats kann es seine medizinischen, hygienischen und beratenden Angebote aufrechterhalten. Das „Medi-Mobil“ und der überwachte Drogenkonsumraum bleiben zentrale Säulen der Hilfsarbeit.

Quelle