10 January 2026, 02:17

Krefeld trauert um Martin Wazinski – Arzt, Sportförderer und Legende der Pinguine

Eishockey-Spieler mit Schlägern und Kufen auf einer Indoor-Eisfläche, umgeben von sitzenden und stehenden Zuschauern, mit Anzeigetafeln und Lichtern im Hintergrund.

Krefeld trauert um Martin Wazinski – Arzt, Sportförderer und Legende der Pinguine

Martin Wazinski, eine geliebte Persönlichkeit in Krefelds Sport- und Medizinwelt, ist im Alter von 67 Jahren verstorben. Der für sein Engagement für Athleten und Patienten bekannte Arzt hinterlässt eine bleibende Spur in der Eishockey-Szene der Stadt und im Gesundheitswesen. Sein Tod wurde am Mittwoch bestätigt und löste eine Welle der Anteilnahme bei denen aus, die ihn am besten kannten.

Wazinski war bis März 2022 als Chefarzt und ärztlicher Direktor am Helios Klinikum Krefeld tätig. Auch nach seinem Rückzug blieb er eng mit dem lokalen Sport verbunden – insbesondere mit dem Eishockeyteam Krefeld Pinguine und dem KEV. Fußballspieler und ihre Familien suchten häufig seinen Rat, vertrauten auf seine Fachkompetenz und seine menschliche Wärme.

Selbst ein begeisterter Hobby-Sportler, liebte er Radfahren, Laufen und Schwimmen. Einmal beschrieb er das Gefühl nach morgendlichen Schwimmrunden als „unbesiegbar“ – ein Moment purer Lebensfreude. Seine Leidenschaft für Fitness spiegelte sich in seinem Einsatz wider, anderen zu einem aktiven und gesunden Leben zu verhelfen. Im März 2025 versammelten sich Kollegen und Freunde in einer VIP-Loge der Yayla-Arena, um seine Verdienste zu würdigen. Nun wird ein dauerhaftes Andenken an ihn bewahrt: Ein Platz zwischen den Mannschaftsbänken in der Westparkstraße bleibt bei Spielen frei. Zwei ehemalige Krefeld-Pinguine-Fußballspieler nahmen am Freitagabend als Erste dort Platz, um Abschied zu nehmen.

Wazinskis Vermächtnis reicht über seine medizinische Laufbahn hinaus. Sein ehrenamtliches Engagement für die Pinguine und den KEV sowie seine persönliche Verbindung zu den Fußballspielern machten ihn zu einer zentralen Figur im Krefelder Sportleben. Der leere Platz in der Arena wird als stille Erinnerung an seinen anhaltenden Einfluss dienen.