28 December 2025, 22:23

Kölner Verkehrsausschuss löst jahrelange Streitfälle – Bahn, Busse und Radwege im Fokus

Eine belebte Straße mit Fahrrädern, Autos und anderen Fahrzeugen, mit Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

Kölner Verkehrsausschuss löst jahrelange Streitfälle – Bahn, Busse und Radwege im Fokus

Kölner Verkehrsausschuss erzielt Fortschritte bei langjährigen Verkehrsstreitigkeiten

Nach hitzigen Debatten hat der Kölner Verkehrsausschuss in mehreren langwierigen Verkehrsproblemen fast einstimmige Lösungen gefunden. Zu den behandelten Themen zählten Bahnübergänge, Ersatzbusverbindungen und die Radverkehrsinfrastruktur.

Im Mittelpunkt stand zunächst die umstrittene Sperrung der S11-Bahnlinie. Die Deutsche Bahn wird zwar Ersatzbusse koordinieren, doch die Ausschussmitglieder bestanden darauf, alle möglichen Alternativen zu prüfen. Priorität bleibt eine reibungslose Verkehrsführung während der Bauarbeiten.

Ebenfalls diskutiert wurde der Bahnübergang an der Buchmühlenstraße. SPD und Grüne hatten gefordert, die Passage ausschließlich für Radfahrer, Fußgänger und Einsatzfahrzeuge freizugeben. Obwohl ihr Antrag abgelehnt wurde, bleibt er in der Prüfung. Gleichzeitig kritisierte der Ausschuss den schlechten Zustand der Fahrbahndecke und kündigte für die nächste Sitzung einen Sanierungsplan an. Beim Radverkehr wurde die Verwaltung angewiesen, Schulradwege auszubauen und dabei Doppelnutzungen zu vermeiden. Die Grünen begrüßten Pläne für eine "Schulstraße" an der Hand-Grundschule. Zudem forderten SPD und Grüne bessere Zugänge zur KVB-Haltestelle Thielenbruch, darunter modernisierte Radwege. Die CDU setzte eine Änderung ihres Antrags zu drei Bäumen vor dem Rathaus durch: Statt einer Verlegung sollen nun alternative Standorte geprüft werden. Zudem schlug der Ausschuss eine neue Direktbuslinie vom Bahnhof Bergisch Gladbach zum Kölner Hauptbahnhof vor.

Größere Veränderungen stehen auch an der Ferdinand-Stucker-Straße an. Der Ausschuss billigte ein verkehrsberuhigtes Konzept mit einer gemeinschaftlich genutzten Fläche, die bis zum Bahnübergang führt.

Die Beschlüsse markieren einen Schritt nach vorn für das Kölner Verkehrsnetz. Während die Deutsche Bahn die Ersatzbusse während der S11-Sperrung organisiert, rücken Rad- und Fußverkehr stärker in den Fokus. Weitere Beratungen zu Bahnübergängen und Straßensanierungen stehen in den kommenden Sitzungen an.