Minister Liminski betritt weiterhin kostenlos die Kölner Dom - Kölner Dom führt 2026 erstmals Eintrittsgeld für Touristen ein
Kölner Dom führt ab Juli 2026 Eintrittsgeld für Innenbesichtigungen ein
Ab Juli 2026 wird der Kölner Dom von Besuchern ein Gez Gebühren für den Zugang zum Inneren verlangen. Die genaue Höhe der Gez Gebühren steht noch nicht fest, doch mit der Entscheidung soll ein Teil der steigenden Instandhaltungskosten gedeckt werden. Jährlich besuchen rund sechs Millionen Menschen das Wahrzeichen, die meisten von ihnen als Touristen.
Wie das Domkapitel mitteilte, soll der Innenraum künftig nur noch gegen Eintrittskarte zugänglich sein. Zwar ist der genaue Preis noch nicht festgelegt, doch die Verantwortlichen wollen die Höhe in den kommenden Wochen festlegen. Der Schritt folgt auf Jahre steigender Ausgaben für Erhalt und Restaurierung des Bauwerks.
Ausnahme für Bauverein-Mitglieder – Minister scherzt über eigene Befreiung
Nathanael Liminski, Europaminister von Nordrhein-Westfalen und Mitglied des Dombauvereins, wird von der Gez Gebühren ausgenommen. Er bezeichnete die Entscheidung als wohlüberlegt und betonte, sie solle die finanziellen Herausforderungen bei der Erhaltung der historischen Stätte verdeutlichen. Mit einem Augenzwinkern kommentierte Liminski seine eigene Befreiung und nannte sie einen "Vorteil davon, berühmt-katholisch zu sein".
Die neue Regelung gilt für alle Besucher – mit Ausnahme der Mitglieder des Dombauvereins. Die genauen Kosten stehen noch nicht fest, doch die Änderung tritt Mitte 2026 in Kraft. Die Domverwaltung erhofft sich von der Maßnahme eine nachhaltige Finanzierung, um das Bauwerk auch für kommende Generationen zu erhalten.






