Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg prangert Rückschritte in der Energiepolitik an
Kirsten HentschelKlimaschutz-Initiative Rhein-Berg prangert Rückschritte in der Energiepolitik an
Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg kritisiert Energiepolitik der Regierung
Die Klimaschutz-Initiative Rhein-Berg hat scharfe Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung geübt und warnt, dass wirtschaftliche Interessen den Klimaschutz in den Hintergrund drängen. Die Aktivist:innen befürchten, dass jüngste Entscheidungen die Fortschritte bei der Nachhaltigkeit und dem Ausbau erneuerbarer Energien gefährden.
Besonders besorgt zeigt sich die Gruppe über Pläne zum Bau teurer Gaskraftwerke, die im Vergleich zu Batteriespeichern für Ökostrom weiterhin subventioniert werden. Zudem wirft sie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWK) vor, veraltete fossile Infrastruktur zu fördern, statt in moderne und nachhaltige Alternativen zu investieren. Ein weiteres zentrales Problem ist die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die den Ausbau der Solarenergie zusätzlich bremsen könnte.
Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, organisiert die Initiative im November vier Mahnwachen. Diese finden jeweils am Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach von 16 bis 18 Uhr statt – und zwar am Dienstag, 11. November, Mittwoch, 19. November, Montag, 24. November, und Freitag, 28. November 2025. Die Aktionen sollen sowohl die Öffentlichkeit als auch die Politik an die Dringlichkeit stärkerer Klimaschutzmaßnahmen erinnern.
Die Initiative warnt, dass eine Ausbremsung von Solar- und Windenergie die bestehenden Klimaziele gefährdet. Ohne sofortige Kurskorrektur drohten wirtschaftliche Interessen weiterhin Vorrang vor ökologischer Verantwortung zu haben, so die Befürchtung.
Die anstehenden Mahnwachen sind ein Appell für schnellere und entschlossenere Klimaschutzmaßnahmen. Klimaschutz Rhein-Berg betont, dass ohne politische Weichenstellungen der Ausbau erneuerbarer Energien leiden und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bestehen bleibe. Die Proteste spiegeln eine wachsende Frustration über die zögerliche Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen wider.






