28 January 2026, 06:29

KiBiz-Reform in NRW: Bürgerdiskussion über umstrittene Kita-Pläne am 26. Februar

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte der geografischen Merkmale Westfalens, das auf einer schwarzen Oberfläche liegt.

KiBiz-Reform in NRW: Bürgerdiskussion über umstrittene Kita-Pläne am 26. Februar

Öffentliche Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Kinderbetreuung in Nordrhein-Westfalen am 26. Februar 2026

Am 26. Februar 2026 findet in Nordrhein-Westfalen eine öffentliche Veranstaltung zur Zukunft der Kitas statt. Der SPD-Politiker René Schneider organisiert die Diskussion über die geplanten Änderungen des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz). Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an der Debatte zu beteiligen, Fragen zu stellen und ihre Bedenken gegenüber den Reformvorhaben zu äußern.

Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr im Foyer der Stadthalle Kamp-Lintfort, die Tore öffnen bereits um 18:00 Uhr. Eine vorherige Online-Anmeldung wird empfohlen.

Im Mittelpunkt steht die von der Landesregierung geplante KiBiz-Reform, die umstrittene Maßnahmen vorsieht. Dazu zählen größere Gruppengrößen, weniger qualifiziertes Personal und kürzere Betreuungszeiten. Nur zwei Tage später, am 28. Februar, wird die Reform erstmals im Landtag beraten.

Die SPD-Abgeordnete Nina Andrieshen, die in ihrer Fraktion für die Kita-Politik verantwortlich ist, wird auf der Veranstaltung einen Input geben. Die Diskussion dauert etwa 1,5 Stunden und bietet den Teilnehmenden ausreichend Gelegenheit, ihre Meinung zu äußern und Fragen zu stellen. Ein weiteres Treffen zum gleichen Thema findet am 28. April 2026 in Voerde statt, ebenfalls moderiert von René Schneider – diesmal im Vereinsheim des TV Voerde in der Rönskenstraße 54a. Zur Anmeldung für die Veranstaltung in Kamp-Lintfort geht es hier: www.reneschneider.de/kita.

Die Veranstaltung gibt Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich direkt mit den Verantwortlichen auszutauschen, bevor die Reform im Landtag behandelt wird. Da die geplanten Änderungen Auswirkungen auf Personal, Gruppengrößen und Öffnungszeiten haben, soll die Diskussion öffentliche Rückmeldungen einholen. Ein weiteres Forum in Voerde bietet Ende April eine zusätzliche Gelegenheit zur Mitsprache.