Kevin Kampl verlässt RB Leipzig vorzeitig – Familie geht vor
RB Leipzig und Mittelfeldspieler Kevin Kampl beenden Vertrag vorzeitig
RB Leipzig und Mittelfeldspieler Kevin Kampl haben sich auf eine vorzeitige Auflösung seines Vertrages geeinigt. Die Entscheidung tritt zum 31. Januar in Kraft und ermöglicht dem 33-Jährigen, sich aus dem Profifußball zurückzuziehen. Kampl nannte persönliche Gründe, darunter familiäre Verpflichtungen, als Hauptmotiv für seinen Abschied.
Kampl war 2017 nach einer Station bei Bayer Leverkusen zu RB Leipzig gewechselt. Während seiner Zeit beim Verein absolvierte er über 150 Spiele, doch die letzten Monate waren von Schwierigkeiten geprägt. Im Oktober 2022 verstarb sein Bruder im Alter von 51 Jahren, woraufhin Kampl eine Auszeit aus persönlichen Gründen nahm.
Der Spieler möchte nun in seine Heimatstadt Solingen zurückkehren, um näher bei seiner Familie zu sein. Auch die Gesundheit seines Vaters spielt eine entscheidende Rolle bei seiner Entscheidung, den Fußball zu verlassen. Frühere Stationen seiner Karriere führten ihn unter Trainer Roger Schmidt zu Red Bull Salzburg (2012 bis Januar 2015), wo sie 2014 das nationale Double gewannen. Sowohl Kampl als auch der Verein bezeichneten die Trennung als einvernehmlich. Die vorzeitige Vertragsauflösung markiert das Ende einer sechsjährigen Zeit in Leipzig, in der er zu einer Schlüsselfigur im Mittelfeld wurde.
Mit dem offiziellen Vertragsende am 31. Januar wird sich Kampl nun auf seine Familie konzentrieren. Sein Abgang hinterlässt bei RB Leipzig eine Lücke – der Verein verliert einen erfahrenen Mittelfeldspieler, der über Jahre hinweg maßgeblich zum Erfolg beitrug. Bisher hat der Club noch keinen Nachfolger für seine Position bekannt gegeben.