09 March 2026, 12:14

Kathrin Marchand schreibt bei den Winter-Paralympics Sportgeschichte

Eine Person auf Skiern mit einem Stock in der Hand, mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund auf einem Plakat, das einen Wintersport in Graubünden, Schweiz, bewirbt, mit Text, der Informationen über den Sport enthält.

Kathrin Marchand schreibt bei den Winter-Paralympics Sportgeschichte

Kathrin Marchand schreibt bei den Winter-Paralympics Geschichte: Als erste Athletin startet sie sowohl bei Olympischen als auch bei Paralympischen Spielen – und das in Sommer- und Winterdisziplinen.

Die 35-Jährige, die zuvor bei zwei Olympischen Spielen im Rudern an den Start ging, hat sich nach nur 14 Monaten Training nun auch für die Langlaufwettbewerbe qualifiziert.

Ihr Weg zu den Winter-Paralympics begann nach einem Schlaganfall im Jahr 2021, der sie zwang, sich aus dem Leistungssport im Rudern zurückzuziehen. Über den Parasport fand sie den Weg zurück in den Wettkampfsport und holte bei den Para-Rudern-Weltmeisterschaften 2025 Gold und Bronze. Ihr Wechsel zum Skilanglauf erfolgte rasant: Nach intensivem Training folgte der Durchbruch im Weltcup mit Platzierungen wie Rang zwei, vier und fünf in Rennen der klassischen Technik.

Ihr Paralympics-Debüt beginnt am Dienstag mit dem klassischen Sprint, gefolgt vom 10-Kilometer-Rennen in klassischer Technik am Mittwoch. Ein besonderes Zeichen setzt sie mit ihrer ungewöhnlichen Rennkleidung: Sie wird in knielangen Hosen und einem kurzärmeligen Trikot antreten – eine Premiere im paralympischen Skilanglauf. Trotz ihres schnellen Aufstiegs bleibt Marchand bei Medaillenchancen zurückhaltend, doch sie hofft, einen bleibenden Eindruck in der Sportgeschichte zu hinterlassen.

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Um ihre sportlichen Ziele mit dem Berufsleben zu vereinbaren, arbeitet sie mittlerweile als freiberufliche Ärztin und hält sich parallel mit Rudertraining fit. So bleibt sie dem Hochleistungssport verbunden, während sie ihre Winterkarriere vorantreibt.

Marchands Weg zu den Winter-Paralympics folgt einem knappen Verpassen der Bronzemedaille im Para-Rudern bei Paris 2024, wo sie um Hundertstel Sekunden scheiterte. Ihr Wechsel von der olympischen Ruderin zur paralympischen Skilangläuferin in weniger als zwei Jahren unterstreicht ihren ungebrochenen Ehrgeiz. Die kommenden Rennen werden zeigen, ob sie ihrer außergewöhnlichen Karriere ein weiteres historisches Kapitel hinzufügt.

Quelle