30 March 2026, 18:17

Karlspreis-Vorstand wächst: Fünf neue Mitglieder und zwei klare Absagen

Altes Dokument mit goldenem Rahmen und Wappen, betitelt mit "Johann Wolfgang von Goethes Wiener Vertrag, 1777".

Karlspreis-Vorstand wächst: Fünf neue Mitglieder und zwei klare Absagen

Die Gesellschaft zur Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen hat ihren Vorstand erweitert. Fünf neue Mitglieder wurden berufen, während zwei Nominierungen einstimmig abgelehnt wurden. Der renommierte Preis, der seit 1950 verliehen wird, würdigt Verdienste um die Einheit Europas.

Die diesjährige Preisträgerin, Ursula von der Leyen, hat bedeutende pro-europäische Initiativen auf den Weg gebracht, darunter einen 100-Milliarden-Euro-Fonds für saubere Industrieproduktion und einen 800-Milliarden-Euro-Plan für Investitionen in die Verteidigung.

Der Vorstand lehnte zwei Nominierungen kategorisch ab. Der Kandidat der Partei DIE LINKE wurde abgelehnt, da er die satzungsgemäßen Anforderungen der Gesellschaft nicht erfüllte. Die Nominierung der AfD scheiterte an Widersprüchen zur pro-europäischen Ausrichtung der Organisation.

Fünf neue Vorstandsmitglieder wurden bestätigt: Dr. Margrethe Schmeer (CDU) trat gemeinsam mit Hermann Josef Pilgram (Bündnis 90/Die Grünen) und Sabine Scholt dem Gremium bei. Ebenfalls neu im Vorstand sind der ehemalige Bundesminister Hermann Gröhe und Fabia Kehren (SPD).

Der Internationalen Karlspreis, der seit 1950 jährlich verliehen wird, ehrt Persönlichkeiten, die sich um die europäische Einigung verdient gemacht haben. Ursula von der Leyen, Preisträgerin 2025, hat Schlüsselfprojekte vorangetrieben, die mit der mit dem Preis verbundenen Millionensumme von einer Million Euro für pro-europäische Arbeit gefördert werden. Dazu gehören der "Clean Industrial Deal" (100 Milliarden Euro für saubere Industrieproduktion in der EU, angekündigt am 26. Februar 2025), der "ReArm Europe"-Verteidigungsplan (800 Milliarden Euro, vorgestellt am 4. März 2025) sowie die "Offene Koalition für Compliance-Kohlenstoffmärkte" (ins Leben gerufen auf der COP 30 im November 2025 mit 18 Ländern, um die globalen Emissionen um das Siebenfache zu reduzieren).

Der erweiterte Vorstand lenkt nun die Ausrichtung des Preises, wobei die neuen Mitglieder unterschiedliche politische Hintergründe einbringen. Die abgelehnten Nominierungen unterstreichen die strengen Kriterien der Gesellschaft für die Übereinstimmung mit europäischen Werten. Von der Leyens Initiativen, die mit den Mitteln des Preises verbunden sind, werden die politische Agenda der EU in den Bereichen Verteidigung, Industrie und Klimaschutz prägen.

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