Karim Adeyemi wegen Waffenbesitzes verurteilt – und engagiert sich nun sozial
Linus JesselAdeyemi entschuldigt sich nach Waffenschmuggels conviction - Karim Adeyemi wegen Waffenbesitzes verurteilt – und engagiert sich nun sozial
Karim Adeyemi wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt
Der Stürmer von Borussia Dortmund und der deutschen Nationalmannschaft, Karim Adeyemi, ist wegen unerlaubten Waffenbesitzes rechtskräftig verurteilt worden. Die Anklage geht auf einen Online-Kauf zurück, den er Anfang 2024 getätigt hatte. Adeyemi entschuldigte sich inzwischen für den Vorfall und bezeichnete ihn als Fehler.
Ausgelöst wurde der Fall, als Adeyemi im Januar 2024 eine sogenannte "Mystery-Box" im Internet bestellte. Das Paket enthielt Gegenstände, die nach deutschem Waffenrecht verboten sind. Die Behörden warfen ihm daraufhin den illegalen Besitz vor.
Ein Gericht verurteilte Adeyemi zu einer Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen. Zudem wird er sich in einem sozialen Projekt im Dortmunder Nordstadtviertel engagieren. Dort wird er beim Training für Kinder aus der Nachbarschaft mitwirken.
Stand April 2026 haben weder die deutsche Nationalmannschaft noch Borussia Dortmund weitere Konsequenzen gegen den Spieler bekannt gegeben. Beide Institutionen äußerten sich nicht zu zusätzlichen Maßnahmen über das Urteil hinaus.
Die Verurteilung umfasst neben der Geldstrafe auch gemeinnützige Arbeit. Im Rahmen der Initiative in Nordstadt wird Adeyemi mit jungen Fußballern arbeiten. Der Ausgang des Verfahrens löste bisher keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen von Verein oder Nationalteam aus.






