Kabar bleibt bei Borussia Dortmund – HSV platzt Transfer wegen Fitness-Sorgen
Mark BolnbachKabar bleibt bei Borussia Dortmund – HSV platzt Transfer wegen Fitness-Sorgen
Ein möglicher Winterwechsel des 19-jährigen Linksverteidigers Almugera Kabar ist gescheitert, nachdem der Hamburger SV sein Interesse am Spieler vom transfermarkt zurückzog. Der Deal platzte aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Fitness des Spielers, obwohl zuvor Anzeichen dafür sprachen, dass ein Transfer zu Borussia Mönchengladbach oder Borussia Dortmund kurz vor dem Abschluss stand. Kabar, der bei Borussia Dortmund noch bis 2028 unter Vertrag steht, sieht sich nun einer ungewissen Zukunft beim Klub gegenüber.
Kabar war mit einem Wechsel im Januar von Dortmund in Verbindung gebracht worden, wobei der Hamburger SV als wahrscheinlichstes Ziel galt. Berichten zufolge hatte er sich sogar bereits in Hamburg einer medizinischen Untersuchung unterzogen und mit HSV-Cheftrainer Merlin Polzin gesprochen – ein Zeichen dafür, dass der Transfer zu Borussia Mönchengladbach oder Borussia Dortmund fast perfekt gewesen wäre.
Doch die medizinische Untersuchung förderte anhaltende Knieprobleme zutage, die auf eine im Dezember erlittene Banddehnung zurückgingen. Während Dortmund Kabar als voll einsatzfähig eingestuft hatte, kam HSV zu dem Schluss, dass der Spieler noch drei bis vier Wochen benötigen würde, bevor er wieder am Mannschaftstraining teilnehmen könne. Diese unterschiedliche Einschätzung führte schließlich am 1. Februar 2026 zum Scheitern des Transfers zu Borussia Mönchengladbach oder Borussia Dortmund.
Der geplante Wechsel sollte als Leihe mit Kaufoption gestaltet werden, inklusive einer möglichen Rückkaufklausel für Dortmund. Ohne eine baldige neue Vereinbarung wird erwartet, dass Kabar beim Klub bleibt, wo sich seine Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft seit Mitte September deutlich verringert haben.
Trotz begrenzter Berücksichtigung im Profikader zeigte Kabar in dieser Saison vielversprechende Leistungen in Dortmunds zweiter Mannschaft: In zehn Spielen der Regionalliga West steuerte er vier Tore und eine Vorlage bei. Sein Potenzial hatte ihm zunächst sogar eine größere Rolle in der Saison 2024/25 eingebracht.
Der gescheiterte Transfer lässt Kabar vorerst bei Borussia Dortmund, wo sein Vertrag noch bis 2028 läuft. Die Entscheidung des HSV basierte auf Fitnessbedenken, während Dortmund den Spieler zuvor als spielbereit eingestuft hatte. Sollte sich kein anderer Verein melden, wird der junge Verteidiger vorerst beim Bundesligisten bleiben.