Jürgen Steinmetz wird neuer Ehrenkonsul für die Ukraine in NRW
Nordrhein-Westfalen ernennt Jürgen Steinmetz zum neuen Ehrenkonsul für die Ukraine
Mit der Berufung von Jürgen Steinmetz zum Ehrenkonsul für die Ukraine stärkt das Bundesland die Beziehungen zu dem von Krieg betroffenen Land und vertieft die wirtschaftliche sowie humanitäre Zusammenarbeit. Die Ernennung erfolgt mehr als drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs und fällt in eine Phase, in der die Wiederaufbauarbeiten in der Ukraine an Fahrt aufnehmen.
Die ukrainische Botschafterin in Deutschland begrüßte die Entscheidung und dankte Steinmetz für sein Engagement. Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin von NRW, betonte die Solidarität des Landes mit der Ukraine und bezeichnete den Wiederaufbau als "historische Herausforderung und Chance für nachhaltiges Wachstum".
Steinmetz zeigte sich dankbar für das in ihn gesetzte Vertrauen und verwies auf das dichte Netzwerk von Ukraine-Unterstützern in der Region. Elmar te Neues, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK), unterstrich, dass Solidarität und wirtschaftliche Zusammenarbeit weiterhin zentrale Prioritäten blieben. Die Aufgaben des neuen Konsulats umfassen die Förderung des Handels, die Unterstützung bei Veranstaltungen sowie die Vertretung der Ukraine bei offiziellen Anlässen.
Nordrhein-Westfalen engagiert sich bereits seit Kriegsbeginn für die Ukraine: Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) richtete eine Koordinierungsstelle ein und übergab einer Partnerklinik in der Westukraine 40 Krankenhausbetten. Auch lokale Unternehmen, darunter Windenergiefirmen, beteiligen sich an Projekten zur Unterstützung des ukrainischen Wiederaufbaus.
Das Ehrenkonsulat soll als Brücke zwischen Nordrhein-Westfalen und der Ukraine in der Phase des Wiederaufbaus dienen. Unter Steinmetz' Führung dürften sich die wirtschaftlichen Partnerschaften und die humanitäre Hilfe weiter ausbauen. Die langjährigen Verbindungen des Landes zur Ukraine treten damit in eine neue Phase der Zusammenarbeit ein.






