03 April 2026, 04:12

Ibbenbürens Stadtrat bekommt nach der Wahl 2025 ein neues Gesicht

Schwarzes und weißes Foto einer Stadtstraße in Charlottenburg, Deutschland, mit Gebäuden, Straßenlaternen, Schildern, Motorfahrzeugen, Fußgängern, Gittern und einem klaren Himmel.

Ibbenbürens Stadtrat bekommt nach der Wahl 2025 ein neues Gesicht

Der Stadtrat von Ibbenbüren begrüßt nach den Kommunalwahlen 2025 eine neue Zusammensetzung. Fünfzehn langjährige Mitglieder wurden für ihr Engagement geehrt, bevor sie aus dem Amt schieden. Gemeinsam brachten sie 184 Jahre Erfahrung in die lokale Politik ein.

Die Wahlergebnisse veränderten die Machtverhältnisse im Rat deutlich. Die CDU stellt nun 18 Abgeordnete und erreichte mit 39,5 Prozent der Stimmen einen Zuwachs von 3,4 Prozentpunkten. Die SPD folgt mit 14 Sitzen und 32,6 Prozent, was einem leichten Rückgang um 0,5 Prozentpunkte entspricht. Auch kleinere Parteien konnten sich behaupten: Die Grünen errangen 4 Sitze (10,0 Prozent), die Linke 3 Sitze (7,0 Prozent), die IFI 3 Sitze (6,1 Prozent) und die FDP 2 Sitze (4,3 Prozent).

Bei der Amtsübergabe würdigte die Stadt die 15 scheidenden Mitglieder. Gisela Köster, die von 1994 bis 2025 im Rat saß, hatte bis 2019 zudem das Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin inne. Peter Dierkes engagierte sich seit 1999, Karl-Heinz Ottenhus seit 2004. Weitere langjährige Mitglieder wie Christoph Boll (seit 2009), Alfred Bosse (seit 2014), Werner Dresselhaus (seit 2014) und Dagmar Christmann (seit 2022) prägten die Arbeit des Gremiums. Ihre gemeinsame Amtszeit umfasst mehr als eineinhalb Jahrhunderte.

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Der neu gewählte 44-köpfige Stadtrat spiegelt nun die veränderten Wählerpräferenzen wider. Während die CDU an Einfluss gewann, musste die SPD leichte Verluste hinnehmen – ein Wandel im Vergleich zu früheren Jahren, als beide Parteien das Geschehen noch stärker dominierten.

Bei der Verabschiedungsfeier wurde den scheidenden Mitgliedern für ihr langjähriges Wirken gedankt. Ihr Ausscheiden hinterlässt eine Lücke an Erfahrung, während der neue Rat sich auf die Bewältigung lokaler Herausforderungen vorbereitet. Die aktualisierte Sitzverteilung wird in den kommenden Jahren die Weichen für die kommunale Entscheidungsfindung stellen.

Quelle