hydrogenXpertise GmbH: Vier Energiekonzerne gründen Wasserstoff-Allianz für KMU in Duisburg
Laila SchomberhydrogenXpertise GmbH: Vier Energiekonzerne gründen Wasserstoff-Allianz für KMU in Duisburg
Vier große Energie- und Infrastrukturunternehmen haben sich zusammengeschlossen, um in Duisburg die hydrogenXpertise GmbH zu gründen. Zu den Gründungspartnern zählen die Duisburger Hafen AG, die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), RheinEnergie und Westenergie. Das neue Unternehmen will kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Dekarbonisierung durch Wasserstofflösungen unterstützen.
Die vier Gründungsunternehmen halten jeweils gleiche Anteile an der hydrogenXpertise GmbH. Als Geschäftsführer wurden Moritz Voormann (Westenergie) und Ulrich Daamen (DVV) bestellt. Die ersten Aufgaben des Unternehmens liegen in der Förderung von Fördermittelmanagement und zugänglichen Beratungsdienstleistungen, darunter Projektbegleitung, Marktanalysen, Schulungen und Workshops.
Statt auf Großprojekte zu setzen, konzentriert sich das Unternehmen auf die kontinuierliche Weiterentwicklung eines bedarfsgerechten Portfolios. Schwerpunkte bilden zudem Beratung, Konzeptentwicklung sowie die Erschließung neuer Geschäftsmodelle für die Mutterkonzerne und regionale KMU. Susanne Fabry von RheinEnergie betonte die Notwendigkeit innovativer Lösungen und Zusammenarbeit, um die Energiewende voranzutreiben. Jan Poppe von der Westenergie Netzservice GmbH hob die Bedeutung von Wasserstoff für die Dekarbonisierung der Industrie hervor.
Das Engagement der Duisburger Hafen AG in Wasserstoffprojekten – etwa bei der jüngsten Inbetriebnahme des Rolls-Royce-Wasserstoff-BHKW – unterstreicht den Einsatz der Region für die Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien.
Die hydrogenXpertise GmbH startet mit dem klaren Auftrag, das Potenzial von Wasserstoff für KMU nutzbar zu machen. Ihre Dienstleistungen sollen Unternehmen mit praktischen und skalierbaren Lösungen auf dem Weg zur Dekarbonisierung begleiten. Die Gründung des Unternehmens markiert einen gemeinsamen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Energiezukunft in der Region.






