31 May 2026, 14:11

Herne verzeichnet leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit im September 2025

Der Arbeitsmarkt in Herne im September
Herbst bringt leichten Anstieg

Herne verzeichnet leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit im September 2025

Arbeitslosigkeit in Herne sinkt im September 2025 leicht

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Im September 2025 ist die Arbeitslosigkeit in Herne leicht zurückgegangen: Im Vergleich zum Vormonat August meldeten sich 226 weniger Menschen als erwerbslos. Die Arbeitslosenquote der Stadt liegt nun bei 12,2 Prozent – ein Anstieg gegenüber 11,7 Prozent im Vorjahresmonat. Faktoren wie das Ende der Sommerpause und neue Ausbildungsmöglichkeiten trugen im vergangenen Monat zur Entspannung bei.

Die Zahl der Arbeitslosen in Herne verringerte sich im September auf 10.126 (August: 10.352). Ausschlaggebend dafür waren der Schulbeginn, der Start von Ausbildungsprogrammen und Weiterbildungsmaßnahmen nach den Ferien. Zudem stellten Unternehmen mehr Personal ein, was den Arbeitsmarkt entlastete.

Im September verließen 553 Menschen die Arbeitslosigkeit – fast ein Viertel mehr als im August. Die Abgänge aus der Arbeitslosigkeit stiegen um 109 Personen, während die Zugänge um 27 (5,2 Prozent) zunahmen. Die bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten neuen Stellenangebote erreichten 219 – ein Plus von 90 im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Trotz der monatlichen Verbesserung bleibt die Langzeitarbeitslosigkeit ein Problem: Die Zahl der seit über einem Jahr Erwerbslosen stieg um 434 auf 4.094. Auch die Jugendarbeitslosigkeit nahm leicht zu – 1.021 junge Menschen waren ohne Arbeit, 21 mehr als 2024. Sowohl die Arbeitslosigkeit im Bereich der Grundsicherung als auch die versicherungspflichtige Arbeitslosigkeit gingen von August auf September zurück.

Der Arbeitsmarkt in Herne zeigte im September Anzeichen einer Erholung: Weniger Menschen waren arbeitslos, und es standen mehr offene Stellen zur Verfügung. Dennoch steigen die Zahlen bei Langzeitarbeitslosen und Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr weiter an. Die Gesamtarbeitslosenquote der Stadt bleibt höher als 2024.

Quelle