03 April 2026, 20:15

Hendrik Wüsts Weihnachtserinnerungen: Vom Wunschzettel zum Christkindzauber

Alte Weihnachtskarte mit Santa Claus, der einen Sack Geschenke trägt und Kindern, die einen Weihnachtsbaum halten, vor einem Hintergrund aus Bäumen, einem Mond und einem sternenklaren Nachthimmel, mit festlichem Text "Frohe Weihnachten."

Bei den Wüsts holt Santa die Wunschliste ab - Hendrik Wüsts Weihnachtserinnerungen: Vom Wunschzettel zum Christkindzauber

Für Hendrik Wüst ist die Weihnachtszeit eine Reise in die Kindheit – voller Vorfreude und akribisch studierter Spielzeugkataloge. Als Junge zählte er die Tage bis zum Heiligabend, umkreiste Geschenkwünsche in den Seiten und träumte von Überraschungen. Heute beobachtet er als Vater, wie seine Tochter die Tradition fortsetzt: Sie legt ihren Wunschzettel neben einen Teller mit Plätzchen, damit das Christkind ihn findet.

Wüst selbst hatte als Kind nie einen Mangel an Weihnachtswünschen. Jedes Jahr sehnte er sich nach neuen Spielsachen, markierte seine Favoriten im Katalog und verfolgte gespannt den Advent. Ein Geschenk ist ihm besonders in Erinnerung geblieben: ein Dreirad, an das er sich noch heute mit Freude erinnert. Jahrzehnte später hält seine Tochter den Brauch lebendig – sie platziert ihren Wunschzettel neben den Keksen, und am nächsten Morgen sind sowohl der Brief als auch die Leckereien verschwunden: ein sicheres Zeichen, dass das Christkind da war.

Die Tradition, Wunschzettel für das Christkind zu hinterlassen, ist in Deutschland regional unterschiedlich. In Orten wie Malschwitz arbeiten Christkind und Weihnachtsmann Hand in Hand, um vor dem Advent die Briefe der Kinder einzusammeln – oft bei festlichen Veranstaltungen. In Kirchberg an der Jagst hingegen schicken die Kinder ihre Listen Anfang Dezember auf die Reise. Doch trotz dieser lokalen Gepflogenheiten gesteht Wüst, dass er sich in diesem Jahr kaum Gedanken über eigene Wünsche gemacht hat. Seine Frau dagegen hat meist ganz klare Vorstellungen davon, was auf seiner Liste stehen sollte.

Das Schreiben an das Christkind bleibt für viele Familien ein kostbarer Teil der Weihnachtszeit. Wüsts Tochter führt die Tradition fort, genau wie er es einst tat. Sein eigener Wunschzettel jedoch bleibt vorerst leer – und lässt so Raum für Überraschungen, ganz wie damals das Dreirad, das ihm einst so große Freude bereitet hat.

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