Handy-Ablenkung auf Bahnsteig führt zu schwerem ICE-Unfall in Leichlingen
Mark BolnbachAblenken durch Handy auf dem Bahnsteig: Mann von durchfahrendem ICE erfasst - Handy-Ablenkung auf Bahnsteig führt zu schwerem ICE-Unfall in Leichlingen
Ein 27-jähriger Mann wurde in Leichlingen (Nordrhein-Westfalen) von einem mit hoher Geschwindigkeit fahrenden ICE erfasst. Der Unfall ereignete sich, als er auf dem Bahnsteig durch sein Handy abgelenkt war. Rettungskräfte brachten ihn mit einer Kopfverletzung in das Universitätsklinikum Sankt Augustin.
Der Vorfall spielte sich auf einem Bahnsteig in Leichlingen ab. Augenzeugen berichteten, der Mann habe sich auf sein Handy konzentriert, als der Zug herannahte. Der Lokführer betätigte sofort die Notfallhupe und leitete eine Bremsung ein, doch der Zusammenstoß ließ sich nicht mehr verhindern.
Der Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum Sankt Augustin geflogen. Sein Zustand wird weiterhin medizinisch beurteilt. Die Bundespolizei hat inzwischen Ermittlungen zu den Umständen des Unfalls eingeleitet.
Die Zugstrecke wurde vorübergehend gesperrt, was zu Verspätungen für Reisende führte. Nach der Freigabe durch die Behörden konnte der Betrieb wiederaufgenommen werden.
Die Ablenkung durch das Handy führte zum Zusammenstoß mit dem ICE. Die Bundespolizei prüft weiterhin die genauen Hintergründe des Falls. Durch die Streckensperrung kam es zu Verzögerungen, mittlerweile läuft der Fahrbetrieb jedoch wieder normal.






