25 April 2026, 20:13

Hamm plant modernes Güterverkehrsterminal auf altem Rangierbahnhofgelände

Güterzug auf Schienen neben einer Stadt mit Strommasten, Kabeln, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Hamm plant modernes Güterverkehrsterminal auf altem Rangierbahnhofgelände

Hamm will sein ehemaliges Rangierbahnhofgelände in ein modernes Güterverkehrsterminal verwandeln. Die Stadt hat sich dafür mit METRANS zusammengeschlossen, um das Areal im Rahmen des Projekts Multi Hub Westfalen zu entwickeln. Behördenvertreter bezeichnen den Schritt als Meilenstein für die regionale Logistik und wirtschaftliche Entwicklung.

Das Vorhaben folgt einer Absichtserklärung, die Hamm und die METRANS Deutschland GmbH – eine Tochtergesellschaft der HHLA – unterzeichnet haben. Laut Vereinbarung wird METRANS einen 27-Prozent-Anteil an der Eisenbahn-Altenaer Gesellschaft mbH (EANG) erwerben, vorbehaltlich der Zustimmung des Hammer Stadtrats. Die Entscheidung über die Gesellschafteränderung steht für die konstituierende Sitzung am 3. November auf der Tagesordnung.

Die Lage des Geländes prädestiniert es für ein Trimodales Terminal, das Schienen-, Straßen- und Wasserwegsnetze verbindet. Hamms zentrale Position bietet direkte Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen sowie einen unkomplizierten Zugang zu Seehäfen und Binnenwasserstraßen. Peter Kiss, Vorstandsvorsitzender von METRANS, betonte das Ziel, Hamm als westlichen Knotenpunkt innerhalb des europäischen Netzes des Unternehmens zu etablieren.

Lokale Verantwortungsträger begrüßen die Investition. Marc Herter, Oberbürgermeister von Hamm, erklärte, das Projekt werde nachhaltiges Wachstum fördern und neue wirtschaftliche Chancen eröffnen. Die Entwicklung des Terminals passe zur langfristigen Logistikstrategie der Stadt.

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Das neue Terminal wird Hamms Rolle als zentraler Logistikstandort in Europa stärken. Mit verbesserten Schienen-, Straßen- und Wasserwegsanbindungen soll der Standort den regionalen Handel und die Transport effizienz steigern. Die anstehende Abstimmung im Stadtrat wird die Beteiligung von METRANS am Projekt endgültig besiegeln.

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