04 April 2026, 04:12

Grüne-Kandidatin Doris Kyri gewinnt Direktmandat mit einer Stimme Vorsprung

Karte von Deutschland, die die Ergebnisse der Wahl von 2016 nach Bundesländern zeigt, mit Regionen, die in rot und blau hervorgehoben sind und Text, der die Namen der Kandidaten und das Wahldatum angibt.

Grüne-Kandidatin Doris Kyri gewinnt Direktmandat mit einer Stimme Vorsprung

Eine Teilneuauszählung der Stimmen in Lohmar hat den knappen Sieg der Grünen-Kandidatin Doris Kyri bestätigt. Sie sicherte sich ihren Direktmandat im Stadtrat mit nur einer Stimme Vorsprung vor ihrem AfD-Konkurrenten Dominik Ebenberger. Die AfD hatte die Überprüfung beantragt, in der Hoffnung, das Ergebnis im Rhein-Sieg-Kreis noch zu kippen.

Die Neuauszählung erfolgte, nachdem die AfD das ursprüngliche Wahlergebnis der Kommunalwahl in Lohmar angefochten hatte. Wahlhelfer prüften die Stimmen im Wahlbezirk Lohmar V erneut, fanden jedoch keine Fehler in der Zählung. Das Endergebnis blieb bei 170 Stimmen für Kyri und 169 für Ebenberger.

Eine separate Nachzählung in Neunkirchen-Seelscheid förderte dagegen einen kleinen Fehler zutage: Stimmen für die AfD und die FDP waren vertauscht worden. Dies hatte jedoch keine Auswirkungen auf die Gesamtverteilung der Sitze. Die CDU bleibt mit 17 Sitzen stärkste Kraft, die AfD hält sechs Mandate.

Trotz der Niederlage wird Ebenberger über die Parteiliste der AfD in den Rat einziehen. Er erkannte das Ergebnis an und bezeichnete den Prozess als fair. Der neu gewählte Stadtrat tritt am Donnerstag, dem 13. November, zu seiner ersten Sitzung zusammen.

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Die Nachzählungen bestätigten die ursprünglichen Ergebnisse und ließen die Zusammensetzung des Rates unverändert. Kyri behält ihr Direktmandat, während die AfD ihre sechs Sitze hält. Damit ist der Streit um die Gültigkeit der Wahl in Lohmar beendet.

Quelle