Großübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall mit 30 Verletzten
Mark BolnbachGroßübung am Schulzentrum Vogelsang simuliert Chemieunfall mit 30 Verletzten
Großübung am Schulzentrum Vogelsang: Einsatzkräfte proben Chemieunfall mit 30 Verletzten
Diese Woche fand am Schulzentrum Vogelsang eine großangelegte Notfallübung statt. Beteiligt waren 88 Einsatzkräfte aus verschiedenen Hilfsorganisationen sowie Feuerwehren und Rettungsdiensten. Das Szenario simulierte einen Chemieunfall während der Schulzeit, bei dem rund 30 Schülerinnen und Schüler verletzt wurden.
Ausgangslage war ein deklarierter Massenanfall von Verletzten (MANV) aufgrund der hohen Opferzahl. Die Einsatzkräfte richteten umgehend eine Behandlungsstelle 50 (BHP-50) ein – eine mobile medizinische Einheit, die mindestens 50 Patienten pro Stunde versorgen kann und bis zu vier bis acht Stunden autark arbeiten kann.
An der Übung nahmen Teams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) teil. Gemeinsam führten sie eine systematische Sichtung durch, bei der die Verletzten nach Schweregrad eingestuft und kategorisiert wurden.
Im Mittelpunkt der Übung standen die Erprobung der Kommunikationswege, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen und die Effizienz der Einsatzabläufe in einer komplexen Notfallsituation. Die Verantwortlichen hoben anschließend hervor, dass die Koordination der Einsatzkräfte sowohl effektiv als auch gut strukturiert verlaufen sei.
Die Übung endete mit einem positiven Fazit der Organisatoren: Die BHP-50 bewährte sich bei der Bewältigung hoher Patientenzahlen, während die Einsatzkräfte durch starke Teamarbeit überzeugten. Solche Übungen tragen dazu bei, die Vorbereitung auf reale Notfälle in Schulen und öffentlichen Einrichtungen zu gewährleisten.






