27 December 2025, 22:24

Großrazzia in Köln: Schwarzarbeit und illegale Shisha-Bars im Visier der Behörden

Ein Supermarkt mit einem Eingang in der Mitte, Einkaufswagen aufgereiht auf der linken Seite und ein paar Einkäufern, die Produkte durchstöbern.

Großrazzia in Köln: Schwarzarbeit und illegale Shisha-Bars im Visier der Behörden

Behörden in Köln haben in einer großangelegten Razzia gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungspraktiken durchgegriffen. An zwei Tagen im Dezember 2025 kontrollierten Zollbeamte und städtische Aufsichtsbehörden 19 Shisha-Bars und fünf Türsteher in Nachtclubs der Innenstadt. Bei der Aktion wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt, darunter nicht angemeldete Beschäftigte und illegal hergestellte Tabakprodukte.

Die Kontrollen fanden am 13. und 14. Dezember 2025 unter Leitung des Kölner Zolls und der örtlichen Ordnungsämter statt. Die Beamten beschlagnahmten über 200 Kilogramm Shisha-Tabak, der vermutlich illegal produziert worden war.

Fünf Mitarbeiter wurden ohne ordnungsgemäße Anmeldung zur Sozialversicherung beschäftigt. Zwei von ihnen – ein indischer Staatsbürger und ein Ägypter – verfügten weder über gültige Aufenthalts- noch Arbeitserlaubnisse. Zudem ermitteln die Behörden nun gegen zwei Angestellte wegen des Verdachts auf Sozialbetrug. Acht Arbeitgeber hatten ihren Beschäftigten nicht den gesetzlichen Mindestlohn gezahlt. Gegen alle betroffenen Kölner Haie wurden daher Strafverfahren eingeleitet. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) prüft die Ergebnisse weiter. Namen oder Identitäten der Kölner Haie wurden nicht veröffentlicht. Medienanfragen werden an Jens Ahland, den Pressesprecher des Kölner Hauptzollamts, verwiesen.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, illegale Arbeitspraktiken im Kölner Gastgewerbe zu bekämpfen. Große Mengen mutmaßlicher Schmuggelware wurden sichergestellt, und gegen nicht konforme Arbeitgeber wurden rechtliche Schritte eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.