11 January 2026, 14:19

Gothas Museen feiern Rekordjahr dank chinesischer Goldschätze aus dem 16. Jahrhundert

Eine Statue eines chinesischen Mönchs, der mit buntem Stoff geschmückt ist, sitzt auf einer Tigerstatue innerhalb eines Bogens mit goldenen Verzierungen, vor ihm steht ein Blumenkübel und in der Mitte eine Schüssel.

Tausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Gothas Museen feiern Rekordjahr dank chinesischer Goldschätze aus dem 16. Jahrhundert

Die Museen der Stiftung Friedenstein in Gotha verzeichneten 2025 ein außerordentlich erfolgreiches Jahr mit fast 149.500 Besuchern. Ein besonderer Publikumsmagnet war die Ausstellung „Chinas Gold und Gothas Schätze“, die während ihrer Laufzeit über 21.600 Gäste anzog. Die Schau präsentierte seltene Artefakte aus dem 16. Jahrhundert, die als Leihgaben aus einer chinesischen Sammlung stammten.

Die Ausstellung wurde am 22. Juni 2025 im Herzoglichen Museum Gotha eröffnet und zeigte 145 kunstvoll gefertigte Objekte, darunter mit Goldfäden durchwebte Körbe und mit Saphiren verzierte Gefäße. Die Exponate stammten aus dem Qujiang-Museum der Schönen Künste in Xi’an und gehörten zur Privatsammlung des Sammlers Peter Viem Kwok.

Tobias Pfeifer-Helke, Direktor der Stiftung Friedenstein, lobte den großen Erfolg der Ausstellung. Er betonte ihre breite Anziehungskraft und die hohen Besucherzahlen bis zum letzten Tag. Für die Zukunft bereitet die Stiftung nun eine Gegenausstellung in Xi’an vor, die im November 2026 eröffnet werden soll. Dort werden dann Schätze aus den eigenen Beständen Gothas gezeigt. Pfeifer-Helke bestätigte, dass die Planung läuft, doch die genauen Inhalte und der Zeitrahmen der Ausstellung würden noch mit dem chinesischen Museum abgestimmt.

Die Ausstellung „Chinas Gold und Gothas Schätze“ stieß auf großes Interesse und trug maßgeblich zur höchsten Besucherzahl der Stiftung seit Jahren bei. Mit der geplanten Rückkehrausstellung 2026 wird die Zusammenarbeit zwischen den Museen in Gotha und Xi’an fortgesetzt. Weitere Ankündigungen zur kommenden Schau werden in den nächsten Monaten erwartet.