22 January 2026, 10:16

Gordon Majewski wird neuer Leiter des Katastrophenschutzes in Bielefeld – und bleibt Feuerwehrmann

Eine Gruppe von Feuerwehrmännern in Helmen und Schutzausrütstung, einer mit einem Feuerlöscher, mit einem Metallgitter und einem Seil im Vordergrund und verschiedenen Gegenständen im Hintergrund.

Gordon Majewski wird neuer Leiter des Katastrophenschutzes in Bielefeld – und bleibt Feuerwehrmann

Gordon Majewski hat eine neue Position als Leiter des Katastrophenschutzes in Bielefeld übernommen. Gleichzeitig bleibt er Stadtbrandmeister und führt ein Team aus 530 hauptamtlichen Feuerwehrleuten sowie 2.000 Freiwilligen. Seine Laufbahn im Feuerwehrwesen begann bereits in seiner Jugend und prägt seitdem Jahrzehnte an Erfahrung in der Notfallbewältigung.

Zu Majewskis Aufgaben gehören nun Personalentscheidungen, die Verwaltung von Ausrüstung sowie die finanzielle Aufsicht. Regelmäßig tauscht er sich mit Stadtverantwortlichen aus, um Haushalte zu planen und Schutzstrategien abzustimmen. Trotz seiner Führungsrolle arbeitet er weiterhin wöchentlich 24-Stunden-Dienste als Einsatzkraft im Rettungsdienst.

Er hat bereits große Einsätze geleitet, darunter einen Großbrand in einer Fabrik und eine Rettungsaktion, bei der elf Menschen gerettet wurden. Diese Erlebnisse haben seine Überzeugung gestärkt, dass Vorbereitung entscheidend ist. Majewski betont die Bedeutung von Eigenverantwortung und ruft die Bürger dazu auf, sich auf Krisen wie Stromausfälle oder Umweltkatastrophen vorzubereiten.

Zu den schönsten Momenten seiner Arbeit zählen für ihn Beförderungen und die Verleihung von Auszeichnungen. Dennoch räumt er ein, dass manche Großschadenslagen die Kapazitäten einer einzelnen Feuerwehr übersteigen können. Sein Rat bleibt klar: Man solle sich auf das Schlimmste vorbereiten – in der Hoffnung, dass es nie eintritt.

Als Stadtbrandmeister und Leiter des Katastrophenschutzes steht Majewski im Zentrum der Bielefelder Notfallplanung. Sein Fokus auf Vorbereitung und Teamarbeit soll die Krisenreaktion der Stadt stärken. Die Feuerwehr, bestehend aus Haupt- und Ehrenamtlichen, verlässt sich weiterhin auf sein jahrzehntelanges Fachwissen.