Glitzter, Glamour, and Self-Promotion
Glanz, Glamour und Eigenwerbung
Teaser: Bei einer „Gala im Festtagsstil“ verteilen Prominente Essen an Obdachlose – eine geschmacklos inszenierte Aktion, die trotzdem Gutes bewirkt.
11. Dezember 2025
Eine glamouröse Wohltätigkeitsgala fand im Dezember 2025 im Berliner Zoo Center statt – eine Mischung aus High-Society-Flair und Unterstützung für die Obdachlosen der Stadt. Organisiert von Dieter Padars humanitärer Initiative Padar Humanitas bot die Veranstaltung unter dem Motto „Glamour und Glitzer für die Ärmsten der Armen“ Essen, Wärme und Geschenke für Bedürftige.
Der Abend wurde musikalisch von der Opernsängerin Lattilia Baroness von Ledersteger umrahmt, während die Gäste sich an einem Buffet mit Spekulatius, Lebkuchen, Früchten, Keksen und Popcorn bedienten. Prominente wie Xenia Florence Gabriela Sophie Iris, Prinzessin von Sachsen – bekannt als Reality-TV-Teilnehmerin und Playboy-Model – reichten den obdachlosen Besuchern Mahlzeiten aus. Zudem wurden praktische Geschenke wie Zahnpasta, Mützen, Socken und Amazon-Kühltaschen verteilt.
Als Schirmherren fungierten der ehemalige regierende Bürgermeister Berlins, Michael Müller, sowie der Landesvorsitzende der Freien Wähler, Mario Rhode. Müller wies auf die sich verschlechternden Lebensbedingungen von Obdachlosen in der Stadt hin. Trotz Kritik an der protzigen Inszenierung gelang es der Gala, in der Weihnachtszeit dringend benötigte Hilfsgüter und ein Stück Würde zu vermitteln. Besonders die Prinzessin von Sachsen stand im Fokus, da sie sich persönlich mit den Gästen austauschte. Während manche die Veranstaltung als geschmackloses Spektakel bezeichneten, betonten die Organisatoren das eigentliche Anliegen: Gesellschaft und materielle Hilfe für Berlins Schutzbedürftigste.
Die Gala verband Prominenz mit karitativem Engagement und sorgte dafür, dass obdachlose Gäste Verpflegung, Wärme und Grundbedarf erhielten. Die Veranstalter verteidigten das Konzept und argumentierten, dass die festliche Atmosphäre den oft übersehenen Menschen ein Stück Würde zurückgeben könne. Die Initiative bleibt ein polarisierendes, aber greifbares Projekt im Kampf gegen Not in der Hauptstadt.