Gelsenkirchener Polizei kontrolliert Gurtpflicht bei europaweiter Aktion
Linus JesselGelsenkirchener Polizei kontrolliert Gurtpflicht bei europaweiter Aktion
Gelsenkirchener Polizei beteiligte sich an europaweiter Gurtkontrolle
Anfang dieses Monats nahm die Polizei Gelsenkirchen an einer europaweiten Aktion zur Überprüfung der Anschnallpflicht teil. Die Kontrollen fanden vom 9. bis 15. März statt und zielten darauf ab, zu überprüfen, ob Autofahrer und Mitfahrer die gesetzlichen Gurtvorschriften einhalten. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf stark frequentierte Bereiche, darunter die Umgebung der VELTINS-Arena sowie die Trabrennbahn-Flohmärkte.
Während der einwöchigen Aktion wurden 52 Verkehrsteilnehmer ohne oder mit falsch angelegtem Sicherheitsgurt erwischt. Bei 29 Kindern wurde zudem festgestellt, dass sie nicht vorschriftsmäßig gesichert waren. Die Maßnahme war Teil der ROADPOL-Initiative "Operation Gurt", einer koordinierten europaweiten Kampagne, die durch Kontrollen und Aufklärung die Verkehrssicherheit verbessern soll.
Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich regelmäßig an solchen Aktionen und nutzt thematische Kontrollwochen, um die Einhaltung der Verkehrsregeln zu stärken. Während lokal unterschiedliche Verstoßzahlen registriert wurden – darunter 46 in Hagen und 328 in Südhessen –, liegt noch keine bundesweite Bilanz der diesjährigen Kampagne vor. Im Landkreis Stade wurden im selben Zeitraum über 400 Fahrzeuge überprüft.
Das ROADPOL-Netzwerk, das solche Operationen organisiert, betont, dass korrekt angelegte Sicherheitsgurte das Risiko schwerer Verletzungen bei Unfällen deutlich verringern.
Die Kontrollen in Gelsenkirchen zeigten, dass es weiterhin Defizite bei der Gurtpflicht – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern – gibt. Die Polizei wird gezielte Überprüfungen fortsetzen, um im Rahmen umfassender Maßnahmen die Zahl der Verkehrsverletzten zu senken. Die Aktion diente zugleich als Erinnerung daran, wie einfache Sicherheitsvorkehrungen Schäden bei Kollisionen verhindern können.






