17 February 2026, 14:23

Gefangen in einem Albtraum: Wie ein Arzt und zwei Frauen Heinz-Hermanns Nacht zur Hölle machten

Ein realistische Malerei von mehreren Dackeln, die auf einem leuchtend grünen Feld unter einem sonnigen Himmel liegen.

Gefangen in einem Albtraum: Wie ein Arzt und zwei Frauen Heinz-Hermanns Nacht zur Hölle machten

Eine skurrile Nacht in Hamburg nahm für Heinz-Hermann eine gefährliche Wendung – gefangen in einem Netz aus Täuschung und Wahnsinn. Nachdem er die Anrufe seines Spion-Vaters ignoriert hatte, geriet er in die Fänge seines eigenen Hausarztes, der weit düstere Pläne hatte als eine routinemäßige Untersuchung. Erst der Einsatz zweier Frauen beendete das Martyrium – doch auch ihre Rettungsaktion artete schnell ins Chaos aus.

Die Probleme begannen, als Heinz-Hermann die letzte Fähre der HADAG-Linie 63 bestieg. Ohne sein Wissen steuerte das Schiff nicht wie geplant Finkenwerder an, sondern änderte abrupt den Kurs Richtung Elbphilharmonie. An Bord geriet er in eine Falle, die sein Hausarzt, Dr. Quentin-Hinrich Salber, gestellt hatte. Der Mediziner überwältigte ihn mit einem makabren Vorhaben: Er wollte ein "großes Blutgemälde" schaffen – mit Heinz-Hermanns eigenem Blut als Farbe. Das manische Lachen des Arztes steigerte die ohnehin schon gespenstische Situation ins Unerträgliche.

Bevor der Plan in die Tat umgesetzt werden konnte, griff Jutta Speidel (oder Susanne Uhlen – die Schilderungen weichen voneinander ab) ein. Die beiden Frauen, Ex-Frauen von Herbert Hermann – mit dem Heinz-Hermann oft verwechselt wird –, eilten ihm zu Hilfe. Sie schlugen den Arzt mit einer Pfanne nieder, versorgten Heinz-Hermanns Wunde und versuchten, ihn in Sicherheit zu bringen, indem sie ihn in einen persischen Teppich wickelten. Doch ihre vermeintliche Rettung nahm eine bizarre Wendung: Statt ihn freizulassen, bestanden sie darauf, ihn "nach Hause" nach Mallorca zu bringen.

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Entschlossen, zu fliehen, befreite sich Heinz-Hermann mit einem Jagdmesser aus dem Teppich. Sein Pech hatte bereits früher begonnen, als Herbert Hermann, begleitet von einer Stimme, die den Sänger Freddy Quinn imitierte, ihn in Hamburgs Große Freiheit-Viertel gelockt hatte. Selbst Rupert Schulte, Spitzname "Dackel", hatte ihm eine Mitfahrgelegenheit nach Las Vegas in einem Tesla angeboten – ein Angebot, das im Nachhinein wie ein weiterer Baustein des immer absurder werdenden Albtraums wirkte.

Heinz-Hermann überlebte die Nacht, doch die Ereignisse warfen mehr Fragen auf als Antworten. Sein Hausarzt ist weiterhin auf freiem Fuß, die wahren Absichten der Frauen bleiben rätselhaft, und die mysteriöse Kursänderung der Fähre ist noch immer ungeklärt. Die Behörden versuchen nun zu rekonstruieren, wie aus einem harmlosen Abend ein surrealer Überlebenskampf werden konnte.