25 February 2026, 06:34

Gefälschte Papiere und 4 Tonnen zu viel: Lkw-Kontrolle in Bochum eskaliert

Eine Gruppe von Polizeibeamten steht vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Pfeilern und Bogengängen, mit Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite und einem klaren blauen Himmel mit Bäumen, Ampeln, Masten und Fahnen im Hintergrund.

Gefälschte Papiere und 4 Tonnen zu viel: Lkw-Kontrolle in Bochum eskaliert

Routine-Kontrolle in Bochum: Schwer überladener Lkw und Fahrer mit gefälschten Papieren

Bei einer Verkehrskontrolle in Bochum ist ein extrem überladener Lastwagen sowie ein Fahrer mit gefälschten Dokumenten aufgefallen. Am Montag, dem 23. Februar, hielten Beamte das Fahrzeug in der Nähe der Dorstener Straße und der Riemker Straße an, nachdem sie eine stark durchhängende Federung und scheuernde Radläufen bemerkt hatten. Der 60-jährige Fahrer, ein Bauarbeiter, sprach kein Deutsch und legte verdächtige Papiere vor.

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Der Lkw, ein Kipper, wurde vor Ort gewogen – mit einem Ergebnis von 11,8 Tonnen, weit über der zulässigen Höchstlast von 7,49 Tonnen. Die Beamten stellten sofort die extreme Überladung sowie den schlechten Zustand des Fahrzeugs fest.

Der Mann zeigte zunächst einen polnischen Führerschein vor, doch weitere Überprüfungen ergaben, dass es sich um eine Fälschung handelte. Sein georgischer Führerschein wies zudem nicht die erforderliche gewerbliche Berechtigung für das Führen eines solchen Lkw auf. Zudem fanden die Behörden einen gefälschten polnischen Aufenthaltstitel in seinem Besitz.

Während der Befragung gab der Mann zu, mit den gefälschten Dokumenten als angeblicher EU-Bürger in der Union arbeiten zu wollen. Der Fall hat nun Ermittlungen wegen möglicher illegaler Beschäftigung und weiterer Straftaten ausgelöst.

Dem Fahrer drohen Anklagen wegen Urkundenfälschung, gewerblicher Fahrt ohne gültige Fahrerlaubnis und Überladung eines Fahrzeugs. Die Behörden prüfen, ob der Vorfall mit größeren Strukturen illegaler Beschäftigungspraktiken zusammenhängt. Vergleichbare Fälle mit gefälschten EU-Führerscheinen oder Aufenthaltstiteln sind in den letzten Jahren nicht bekannt geworden.