02 April 2026, 18:12

Fußballturnier ohne Schiedsrichter krönt Internationale Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach

Fußballspiel im Gange mit Spielern auf dem Feld und Zuschauern in den Rängen unter einem klaren blauen Himmel.

Fußballturnier ohne Schiedsrichter krönt Internationale Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit besonderem Fußballturnier

In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem außergewöhnlichen Fußballturnier zu Ende. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" trafen sich Mannschaften mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen. Das Turnier stand im Zeichen von Zusammenhalt und Fairplay und bildete den Abschluss einer bundesweiten Aktionsreihe für mehr Inklusion und gegen Ausgrenzung.

Das "Kick gegen Rassismus"-Turnier fand im Rahmen der jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus statt, die jedes Jahr im März veranstaltet werden. Die diesjährige Ausgabe wurde von der neu gegründeten "Allianz gegen Rassismus und für Vielfalt in Bergisch Gladbach" unterstützt, die 2024 ins Leben gerufen wurde, um ein offenes und respektvolles Miteinander in der Stadt zu fördern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Neun Teams traten bei dem Event gegeneinander an, das durch ein ungewöhnliches Konzept auffiel: Es gab keine Schiedsrichter. Stattdessen vertrauten die Spieler auf gegenseitigen Respekt und Fairplay, um Konflikte zu lösen. Das siegreiche Team, IGMG Bergisch Gladbach e.V., erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Bürgermeister Marcel Kreutz, der die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hatte.

Anstelle klassischer Pokale erhielt jedes Team ein symbolisches Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Die hinter dem Turnier stehende Allianz setzt sich mit Bildungsarbeit, Aufklärungskampagnen und Projekten für den Abbau von Rassismus und Diskriminierung in allen Formen ein. Bundesweit fanden in diesem Jahr zwischen 3.700 und 5.000 ähnliche Aktionen statt – unter anderem in Städten wie Düsseldorf, Berlin und Hamburg, die eigene Initiativen organisierten.

Das Turnier bildete den Abschluss der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach. Die Arbeit der Allianz geht jedoch weiter: Mit laufenden Projekten will sie die Vielfalt in der Gesellschaft stärken und Diskriminierung entgegenwirken. Veranstaltungen wie diese spiegeln ein bundesweites Bestreben wider, Solidarität durch Sport und Kultur zu fördern.

Quelle