Führungswechsel bei der Rheinischen Post: Neue Ära nach 28 Jahren
Die Rheinische Post hat einen Wechsel an der Spitze ihrer Printredaktion bekannt gegeben. Frank Kirschstein übernimmt das Amt von Martin Kessler, der nach 28 Jahren bei der Zeitung in den Ruhestand geht. Der Übergang markiert das Ende einer Ära für die redaktionelle Ausrichtung des Blattes.
Martin Kessler trat 1996 der Rheinischen Post bei und bekleidete seitdem mehrere Schlüsselpositionen. Er arbeitete als Wirtschaftsreporter, leitete das Wirtschaftsressort und wurde später Chef des Parlamentarischen Büros. 2014 übernahm er die Verantwortung für die Printredaktion und lenkte die Zeitung in eine stärker konservativ-liberale Richtung. Unter seiner Führung erweiterte die Zeitung ihre Berichterstattung über regionale Themen in Düsseldorf und Bonn, intensivierte gleichzeitig aber auch den Fokus auf Bundespolitik und Migration – oft mit einer kritischen, sicherheitspolitisch geprägten Perspektive.
Sein Nachfolger, Frank Kirschstein, begann seine Karriere vor über 30 Jahren als Volontär bei der Rheinischen Post. Er studierte Journalismus, Politikwissenschaft und Germanistik in Münster, bevor er sich in verschiedenen Funktionen hocharbeitete. Im Laufe der Jahre war er als Lokalredakteur, stellvertretender Chefredakteur, leitender Regionalredakteur und Nachrichtenmanager tätig. Seine technische Expertise, insbesondere im Bereich der Smartpaper-Systeme, war entscheidend für die Modernisierung der redaktionellen Abläufe.
Kirschstein wird sein neues Amt offiziell am 1. Dezember antreten und bringt jahrzehntelange Erfahrung mit. Seine Kenntnisse in redaktionellen wie technischen Belangen qualifizieren ihn, die Zukunft der Zeitung weiter mitzugestalten.
Kesslers Ruhestand schließt ein Kapitel ab, das durch eine Neuausrichtung der Rheinischen Post geprägt war. Mit Kirschsteins Ernennung wird Kontinuität gewahrt – eine Verbindung aus langjährigem Institutionenwissen und technischer Innovation. Der Führungswechsel tritt nächsten Monat in Kraft.






