13 March 2026, 18:12

Ford baut in Köln fast 3.000 Stellen ab – Elektroauto-Nachfrage schwächelt

Ein Plakat mit fetter, schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, das "Trickle-Down Economics Doesn't Work" lautet, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, mit einem Zitat von Präsident Biden.

Bogeyman der Entlassungen verschwindet bei Ford - Ford baut in Köln fast 3.000 Stellen ab – Elektroauto-Nachfrage schwächelt

Fords Werk in Köln hat seit Jahresbeginn fast 3.000 Stellen abgebaut. Der Personalabbau erfolgt im Zuge der Umstellung auf eine Ein-Schicht-Produktion, die das Unternehmen mit der schwachen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen begründet. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Sparprogramms, mit dem die Profitabilität in Deutschland wiederhergestellt werden soll.

Anfang 2024 hatte Ford angekündigt, am Standort Köln nahezu 1.000 Produktionsstellen zu streichen. Dieser Schritt folgte einem Rückgang der Absatzzahlen bei Elektroautos und führte zur Reduzierung von zwei auf eine Schicht. Dadurch verringerte sich die Belegschaft des Werks auf etwa 9.000 Beschäftigte – gegenüber 10.500 vor den Kürzungen und 18.000 im Jahr 2019.

Rund 2.100 Mitarbeiter verließen das Unternehmen freiwillig, sodass betriebsbedingte Kündigungen vermieden wurden. Weitere 800 Arbeitsplätze werden abgebaut, da Ford Teile seines Geschäfts an externe Investoren veräußert. Die Gesamtzahl von 2.900 gestrichenen Stellen entspricht den Zielen des Kostensenkungsprogramms.

Mit der Umstrukturierung soll die finanzielle Performance von Ford in Deutschland stabilisiert werden. Konkrete Angaben zu den aktuellen Produktionszahlen von Elektrofahrzeugen oder den in Köln gefertigten Modellen liegen jedoch nicht vor.

Die Belegschaft in Köln umfasst nun noch etwa 9.000 Mitarbeiter – deutlich weniger als zum Höchststand 2019. Bisher konnte das Unternehmen Zwangsentlassungen durch freiwillige Abgänge vermeiden. Wie sich die Maßnahmen langfristig auf die Produktion von Elektrofahrzeugen und die Rentabilität auswirken, bleibt abzuwarten.

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