28 April 2026, 00:18

FMO baut Nordrhein-Westfalens größtes Solarfeld auf ehemaliger Startbahnfläche

Luftbild eines Flughafens mit Fahrzeugen auf einer Straße, Grünflächen, Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel, das eine Solarmodul auf dem Dach eines Gebäudes zeigt.

FMO baut Nordrhein-Westfalens größtes Solarfeld auf ehemaliger Startbahnfläche

Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) plant größtes Solarfeld in Nordrhein-Westfalen

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Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) wird auf einem Gelände, das ursprünglich für eine Startbahnverlängerung vorgesehen war, das größte Solarfeld Nordrhein-Westfalens errichten. Wie offizielle Stellen mitteilen, soll die Anlage 2028 in Betrieb gehen.

Die Pläne für den Ausbau der Startbahn wurden verworfen, wodurch 70 Hektar Ackerland für das Solarkraftwerk frei werden. Diese Entscheidung folgt jahrelangen Diskussionen. Umweltverbände würdigen den Schritt als Erfolg für den Klimaschutz und den Naturschutz. Josef Tumbrink, ehemaliger Landesvorsitzender des NABU in Nordrhein-Westfalen, begrüßte die Aufgabe der Erweiterungspläne.

Das Solarfeld wird nach seiner Inbetriebnahme den Flughafen sowie einen benachbarten Industriepark mit Strom versorgen. Langfristig könnte es auch Elektroflugzeuge mit Energie beliefern und so die Nachhaltigkeitsziele des Flughafens unterstützen. Oliver Krischer, Minister für Umwelt und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, hat das Projekt öffentlich unterstützt.

Die Bauarbeiten finden auf dem Gelände statt, das einst für die inzwischen gestoppte Startbahnerweiterung erworben worden war. Der Wechsel von der Luftfahrtausdehnung hin zu erneuerbaren Energien markiert einen deutlichen Strategiewechsel in der Entwicklung des Flughafens.

Die Solaranlage soll 2028 ihren Betrieb aufnehmen. Sie wird eine zentrale Energiequelle für den Flughafen und die regionale Industrie darstellen. Das Projekt steht im Einklang mit den Bestrebungen, die CO₂-Emissionen in der Region zu senken und die Nutzung grüner Energie zu fördern.

Quelle