Feuerwehr-Anwärter marschieren 25 Kilometer für verbrannte Kinder und ihre Familien
Mark BolnbachFeuerwehr-Anwärter marschieren 25 Kilometer für verbrannte Kinder und ihre Familien
Feuerwehr-Anwärter absolvieren 25-Kilometer-Marsch für verbrannte Kinder
Eine Gruppe von Feuerwehr-Anwärtern hat am Freitag einen anstrengenden 25-Kilometer-Marsch auf sich genommen, um Spenden für Kinder mit Brandverletzungen zu sammeln. Bei der Aktion "Blaulicht-Schritte" legten die Teilnehmer in voller Schutzkleidung die Strecke von Rheinberg bis Duisburg-Meiderich zurück. Sämtliche Spenden fließen an "Paulinchen e.V.", einen Verein, der betroffene Familien unterstützt und sich für Brandverhütung einsetzt.
Der Marsch begann um 7:30 Uhr mit 1.247 Anwärtern aus Werkfeuerwehren des Kreises Wesel und des Ruhrgebiets. Die Route war bewusst so gewählt, dass sie die körperliche Belastung von Einsatzsituationen widerspiegelt – eine Herausforderung für Ausdauer und Kraft in schwerer Ausrüstung.
Paulinchen e.V. begleitet langfristig Kinder, die sich von Verbrennungen und Verbrühungen erholen, sowie deren Familien. Der Verein klärt zudem in Kampagnen über Unfallprävention auf. Jährlich werden in Deutschland über 30.000 Kinder wegen solcher Verletzungen medizinisch behandelt, rund 7.000 von ihnen müssen stationär versorgt werden.
Mit dem Marsch wollten die Feuerwehrleute nicht nur ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen, sondern auch auf den dringenden Bedarf an Unterstützung aufmerksam machen. Die Veranstalter betonten, dass jede Spende direkt in Reha-Maßnahmen und Präventionsprogramme fließt.
Die Initiative "Blaulicht-Schritte" vereinte die Anwärter für eine anspruchsvolle Prüfung von Kondition und Zusammenhalt. Die gesammelten Gelder helfen "Paulinchen e.V.", seine Arbeit mit verletzten Kindern und ihren Familien fortzusetzen. Die Organisatoren hoffen, dass die Aktion weitere Aufmerksamkeit und Spenden für die Brandverhütung mobilisiert.