13 February 2026, 18:44

Festnahme in Bottrop: Serbe ohne Papiere und Führerschein kontrolliert

Eine Gruppe von Polizisten steht vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Säulen und Bögen, mit Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite und einem klaren blauen Himmel mit Bäumen, Ampeln, Pfählen und Fahnen im Hintergrund.

Festnahme in Bottrop: Serbe ohne Papiere und Führerschein kontrolliert

Routine-Kontrolle in Bottrop führt zur Festnahme eines 45-jährigen Serben

Bei einer standardmäßigen Verkehrskontrolle in Bottrop ist ein 45-jähriger Staatsbürger Serbiens wegen mehrerer Verstöße festgenommen worden. Beamte hielten den Mann am 12. Februar 2026 an, nachdem sie festgestellt hatten, dass ihm gültige Ausweispapiere und Fahrdokumente fehlten. Inzwischen haben die Behörden ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Der Vorfall ereignete sich, als Mitarbeiter des Hauptzollamts Dortmund und der Kreispolizeibehörde Recklinghausen an der Bundesstraße 224 eine stationäre Kontrolle einrichteten. Sie stoppten einen Kleintransporter, der vom Beschuldigten gesteuert wurde – dieser konnte lediglich eine Kopie seines serbischen Passes vorweisen.

Der Mann gab an, als selbstständiger Schrotthändler tätig zu sein, konnte jedoch weder eine gültige Aufenthaltserlaubnis für Deutschland noch eine Arbeitsgenehmigung vorlegen. Weitere Überprüfungen ergaben, dass er zudem keinen Führerschein besaß, was die Liste der Vergehen verlängerte.

In der Folge wurde er vorläufig in Gewahrsam genommen – im Verdacht der illegalen Einreise bzw. des illegalen Aufenthalts. Die Ausländerbehörde Wuppertal übernahm anschließend die Prüfung seines Aufenthaltsrechts in Deutschland.

Der Fall reiht sich in die verschärften Kontrollmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen ein. Zwischen 2022 und 2024 führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) rund 12.500 Überprüfungen durch, um illegale Beschäftigung und nicht genehmigte Selbstständigkeit zu bekämpfen. Zwar ging die Zahl der Kontrollen leicht zurück – von etwa 4.300 im Jahr 2022 auf rund 4.000 im Jahr 2024 –, doch die Ermittlungen bleiben intensiv.

Dem Beschuldigten drohen nun Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts und Fahrens ohne Führerschein. Sein Fall wurde an die Ausländerbehörde weitergeleitet, die über sein weiteres Verbleiben in Deutschland entscheiden wird. Die Kontrolle unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, Schwarzarbeit und Aufenthaltsverstöße in der Region einzudämmen.