FDP warnt vor 11,3 Prozent höheren TBS-Gebühren in Solingen für 2026
Linus JesselFDP warnt vor 11,3 Prozent höheren TBS-Gebühren in Solingen für 2026
11,3 % höhere Gebühren: FDP fordert klare Strategie gegen steigende Kosten bei der TBS
Solingen – Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) planen für 2026 eine deutliche Erhöhung der Gebühr. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt soll rund 11,3 Prozent mehr zahlen. Während die FDP Solingen einräumt, dass steigende Personalkosten, Sanierungsaufwendungen und zusätzliche gesetzliche Vorgaben diese Entwicklung nachvollziehbar machen, warnt sie zugleich vor den Folgen für die Kosten der Bürger.
Veröffentlicht am 8. Dezember 2025, 12:02 Uhr
Stichworte: Finanzen, Wirtschaft, Politik, Allgemeines
Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) haben für das Jahr 2026 eine Gebührenerhöhung um 11,3 Prozent angekündigt – eine Belastung, die jeden Vier-Personen-Haushalt in der Stadt trifft. Die Freien Demokraten (FDP) zeigen zwar Verständnis für die Gründe hinter dem Anstieg, äußern aber gleichzeitig Bedenken hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen auf die Haushalte.
Die FDP Solingen erkennt an, warum die TBS die Gebühr anhebt, warnt jedoch, dass viele Familien die zusätzlichen Kosten nur schwer stemmen können. Oliver Keym, Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat, fordert eine genauere Prüfung der Situation. Seine Partei befürchtet, dass die Erhöhung die Haushalte in Solingen dauerhaft belasten wird.
Ziel der FDP ist es, eine breite Debatte über die Gebührenpolitik der TBS anzustoßen. Langfristig soll sichergestellt werden, dass steigende Kosten keine dauerhafte Bürde für die Solinger Haushalte darstellen. Die Partei pocht auf Transparenz und nachhaltige Lösungen, um die Dienstleistungen bezahlbar zu halten.