25 March 2026, 20:11

FDP plant Doppelspitze nach historischer Wahlniederlage in Baden-Württemberg

Plakat für die Coalition Nationale, eine Initiative de crise non, mit einer Gruppe von Menschen, die einen Hammer und eine Sichel halten, und Textinformationen über die Organisation.

FDP plant Doppelspitze nach historischer Wahlniederlage in Baden-Württemberg

FDP erwägt neue Doppelspitze nach Debakel in Baden-Württemberg

Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 zieht die FDP eine Neuaufstellung ihrer Führungsebene in Betracht. Mit nur 4,4 Prozent der Zweitstimmen – ein drastischer Rückgang gegenüber den 10,46 Prozent von 2021 – verfehlte die Partei den Wiedereinzug in den Landtag. Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann schlägt nun vor, gemeinsam mit entweder Wolfgang Kubicki oder Henning Höne eine Doppelspitze zu bilden, um die Geschicke der Partei zu wenden.

Strack-Zimmermann hatte Kubicki zunächst nach der Wahl für ein gemeinsames Führungsduo ansprechen wollen. Der für seinen unverkennbar direkten Stil und seine breite Anziehungskraft bekannte Politiker lehnte den Vorschlag jedoch zunächst ab. Dennoch wies sie Spekulationen zurück, die beiden könnten nicht zusammenarbeiten. Kubicki sei erfahren, hoch angesehene und in der Lage, unterschiedliche Wählergruppen anzusprechen, betonte sie.

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Als alternative Option nannte sie Henning Höne, den stellvertretenden FDP-Vorsitzenden. Strack-Zimmermann schätzt Höne als jung, aber politisch versiert ein und sieht in seiner Generation eine Schlüsselrolle für die Zukunft der Partei. Eine Zusammenarbeit mit ihm wäre sinnvoll, argumentierte sie, angesichts der aktuellen Vertrauenskrise der FDP in der Bevölkerung.

Das schlechte Wahlergebnis in Baden-Württemberg verschärft den Druck auf die Partei, schnell eine Lösung in der Führungsfrage zu finden. Zwar liegen keine bundesweiten Vergleichszahlen vor, doch der Einbruch von 10,46 auf 4,4 Prozent unterstreicht die Dimension der Herausforderung.

Die FDP steht nun vor einer Weichenstellung. Strack-Zimmermanns Vorstoß zielt auf einen personellen Neuanfang, um den Schwund an Wählerunterstützung zu stoppen. Ob Kubicki oder Höne an ihrer Seite stehen wird – die Entscheidung wird die Ausrichtung der Partei in den kommenden Jahren prägen.

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