06 February 2026, 00:25

Fasching 2026 in Villingen-Schwenningen: Tradition trifft auf neue Regeln

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto eines Umzugs in Berlin, Deutschland, mit Menschen auf dem Boden und auf Pferden, einer Statue auf einem Sockel, Straßenlaternen, Bäumen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel, mit Text am unteren Bildrand.

Fasching 2026 in Villingen-Schwenningen: Tradition trifft auf neue Regeln

Villingen-Schwenningen bereitet sich auf den jährlichen schwäbisch-alemannischen Fasching 2026 vor – ein Fest, das tief in der regionalen Identität verwurzelt ist. Die Feierlichkeiten verbinden die beiden Städte mit Umzügen, Maskenläufen und jahrhundertealten Bräuchen. Im Mittelpunkt steht der Narro, eine Figur, die seit über 400 Jahren das stolze Faschingserbe der Region verkörpert.

Der Fasching beginnt am Schmutzigen Donnerstag, wenn die symbolische Schlüsselübergabe den Start der Festlichkeiten markiert. Kinderumzüge und bunte Veranstaltungen finden in Villingen und Schwenningen statt. Bis zum Karnevalssonntag steigt die Stimmung: In Schwenningen zieht ein großer Umzug durch die Straßen, es gibt den Katerempfang und in Villingen die traditionelle Karnevalsjagd.

Am Rosenmontag füllen sich die Gassen mit Maskenläufen und mehreren Umzügen durch die Villingener Innenstadt. Der Narro, in seinem adligen Kostüm, bleibt dabei die zentrale Figur. In diesem Jahr hat die Historische Narrozunft Villingen neue Regeln eingeführt: Nur Mitglieder dürfen noch an den Umzügen teilnehmen, um die Zukunft der Tradition zu sichern.

Am Faschingsdienstag endet das Treiben mit einem letzten großen Umzug in Schwenningen. Den Höhepunkt bildet das spektakuläre Verbrennen der Faschingsfigur – ein Zeichen, dass eine weitere farbenfrohe Saison zu Ende geht.

Der Fasching in Villingen-Schwenningen verbindet Geschichte mit Gemeinschaftsgeist. Bräuche wie der Narro-Umzug oder das Figurenverbrennen halten die Tradition für neue Generationen lebendig. Mit den strengeren Mitgliedschaftsregeln wollen die Veranstalter den einzigartigen Charakter des Festes auch in den kommenden Jahren bewahren.