Fährverbindung zwischen Meerbusch und Düsseldorf könnte gerettet werden
Laila SchomberFährverbindung zwischen Meerbusch und Düsseldorf könnte gerettet werden
Die Zukunft der Fährverbindung zwischen Meerbusch-Langst-Kierst und Düsseldorf-Kaiserswerth scheint nach jüngsten Gesprächen gesichert. Nach Drohungen des aktuellen Betreibers Hajo Schäfer, den Betrieb einzustellen, haben sich lokale Politiker eingeschaltet, um eine Lösung zu finden.
Fährenbetreiber Schäfer hatte angekündigt, den Dienst zum Jahresende einzustellen, falls sich keine neuen Fährleute oder ein Käufer fänden. Als Reaktion schlugen Meerbuschs Bürgermeister Christian Bommers und Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller die Rheinbahn als möglichen neuen Betreiber vor.
Erste Bewertungen der Rheinbahn deuten darauf hin, dass der Fährbetrieb unter ihrer Führung fortgeführt werden könnte. Das Unternehmen prüft derzeit die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, bevor eine endgültige Entscheidung fällt. Die Ergebnisse dieser Prüfungen werden in den kommenden Wochen erwartet.
Bommers begrüßte die Fortschritte und verwies auf positive Signale von Schäfer in Bezug auf die Beteiligung der Rheinbahn. Er würdigte zudem eine Online-Petition zur Erhaltung der Fähre, bedauerte jedoch, dass deren Initiatoren das Anliegen nicht zuvor mit dem Rathaus besprochen hätten.
Die Übernahme durch die Rheinbahn wird weiterhin geprüft, wobei technische und finanzielle Aspekte noch geklärt werden müssen. Bei einem erfolgreichen Ausgang bliebe die Fährstrecke zwischen Meerbusch und Düsseldorf in Betrieb und würde damit eine wichtige Verkehrsverbindung für die Anwohner erhalten.






