Fabio Silva startet bei Borussia Dortmund mit New Balance durch
Fabio Silva hat sowohl auf als auch neben dem Platz einen Neuanfang gewagt. Der Sturmspieler von Borussia Dortmund wechselte seinen Ausrüster von Nike zu New Balance und sicherte sich gleichzeitig seinen Platz in den Plänen des Teams. Trotz Transfergerüchten im Winter hielt der Verein an ihm fest und behielt ihn für den Rest der Saison.
Im Januar wurde Silva mit Wechseln zu Beşiktaş, AS Rom und Real Betis in Verbindung gebracht. Dortmund schloss jedoch jegliche Verhandlungen aus und entschied sich, den Angreifer zu halten. Unter Trainer Niko Kovač hatte er sich durch seine Leistungen mehr Spielzeit erkämpft – mit einem Tor und fünf Vorlagen in 23 Spielen.
Auf dem Platz hat Silva seine Rolle deutlich ausgebaut. Mit vier Vorlagen führt er seine Mannschaft in der Bundesliga-Assistliste an und liegt damit nur hinter Julian Ryerson. Auch seine Laufbereitschaft ist gestiegen: Pro 90 Minuten legt er 1,6 Kilometer mehr zurück als Serhou Guirassy, absolviert sechs zusätzliche Sprints und kommt auf durchschnittlich 45 Ballkontakte – im Vergleich zu 36 bei seinem Mitspieler. Auch seine Passstatistiken haben sich verbessert, von 22,3 auf 28,1 pro Spiel. Kovač lobte seine Entwicklung und hob besonders sein Spielaufbau und seine Kreativität bei seinem ersten Heimspiel von Beginn an gegen Werder Bremen hervor – selbst ohne eigenes Tor.
Abseits des Platzes hat Silva eine Reife entwickelt, die seiner sportlichen Entwicklung entspricht. War er früher oft ungeduldig, agiert er nun mit mehr Ruhe und Bedacht. Sein neuer Ausrüster New Balance bezeichnete ihn als "einen der klügsten Stürmer" im weltweiten Fußball. Der 22-Jährige führt seinen Erfahrungszuwachs als prägend für seinen Spielstil und seine Einstellung an.
Für die Zukunft sind Silvas Ziele klar: Mit Dortmund Titel gewinnen und Portugal bei der nächsten WM in den USA vertreten.
Silva bleibt bei Borussia Dortmund – mit stärkeren Leistungen, einem neuen Ausrüster New Balance und der vollen Rückendeckung des Vereins. Seine verbesserte Form und taktische Reife machen ihn zu einem zentralen Baustein in Kovačs Plänen. Jetzt liegt der Fokus des Stürmers darauf, seine Ziele zu erreichen – für seinen Verein und sein Land.