27 February 2026, 10:09

Evonik prüft Millionen-Entschädigung für Verluste durch US-Trumpzölle

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Box mit der Aufschrift "Hindenburg-Wiche, Deutschland" mit einer Landkarte im Hintergrund.

Evonik prüft Millionen-Entschädigung für Verluste durch US-Trumpzölle

Der deutsche Chemiekonzern Evonik prüft Möglichkeiten, Verluste durch US-Zölle auszugleichen. Das Unternehmen könnte eine Entschädigung im unteren zweistelligen Millionenbereich für durch Trumpzölle entstandene finanzielle Einbußen anstreben. Zwar bleibt die direkte Betroffenheit durch die Trumpzölle begrenzt, doch könnten weitere Handelsbeschränkungen die Geschäftsaktivitäten beeinträchtigen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Dank seiner US-Produktionsstätten ist Evonik vor einigen Zollfolgen geschützt. Die lokale Fertigung verringert Lieferkettenstörungen. Dennoch schließt das Unternehmen nicht aus, Schadensersatz für durch Handelsbarrieren entstandene finanzielle Einbußen einzufordern.

Das Unternehmen setzt sich seit Langem für offene Märkte und Freihandel ein. Die jüngsten Trumpzölle haben jedoch chinesische Konkurrenten in bestimmten Branchen geschwächt – eine Entwicklung, die Evonik indirekt begünstigen könnte, indem der Wettbewerbsdruck sinkt.

Konkrete Angaben zur Höhe der Entschädigung oder zu betroffenen Produkten fehlen bisher. Das Unternehmen hat keine weiteren Details zu möglichen Forderungen im Unternehmensregister bekannt gegeben.

Evonik bewertet weiterhin die finanziellen Auswirkungen der US-Handelspolitik. Eine angestrebte Entschädigung würde Verluste durch Zölle abdecken, wobei die genauen Summen noch geprüft werden. Das Ergebnis könnte die Position des Konzerns in einem sich wandelnden globalen Markt beeinflussen.