Essens Sportanlage an der Seumannstraße glänzt nach 850.000-Euro-Sanierung mit Kunstrasen und LED-Flutlicht
Mark BolnbachEssens Sportanlage an der Seumannstraße glänzt nach 850.000-Euro-Sanierung mit Kunstrasen und LED-Flutlicht
Essens Sportanlage an der Seumannstraße nach umfangreicher Sanierung wiedereröffnet
Nach einer umfassenden Modernisierung im Wert von rund 850.000 Euro ist die Sportanlage an der Seumannstraße in Essen offiziell wieder in Betrieb genommen worden. Die neu gestaltete Anlage verfügt nun über moderne Ausstattung, darunter ein Kunstrasenplatz und LED-Flutlicht. Oberbürgermeister Thomas Kufen weihte die Anlage am 21. März 2026 ein – und setzte damit den Schlusspunkt unter ein Projekt, das mit unerwarteten Herausforderungen zu kämpfen hatte.
Die Bauarbeiten begannen im Juli 2025 mit dem Ziel, die in die Jahre gekommene Sportstätte zu modernisieren. Der ehemalige Tennisplatz aus Lehm wurde durch einen strapazierfähigen Kunstrasenbelag ersetzt, während neue LED-Flutlichtanlagen für bessere Sichtverhältnisse bei Abendtraining und Wettkämpfen sorgen. Die Maßnahmen sollten sowohl das Training als auch den Wettkampfsport attraktiver gestalten.
Ein Brand im September 2025 warf das Projekt jedoch zurück: Mehrere Container wurden zerstört, darunter der Jugendraum des Atlético Essen sowie Lagerflächen des ESC Preußen 02 e.V. Trotz dieses Rückschlags wurden die Arbeiten fortgesetzt, sodass die Sanierung im Januar 2026 abgeschlossen werden konnte.
Bei der Eröffnung bedankte sich Kufen bei den Vereinen, Planern und Bauteams für ihr Engagement. Er betonte die Bedeutung von Investitionen in den Sport als Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und bezeichnete die verwendeten Mittel als "gut angelegt".
Die modernisierte Sportanlage an der Seumannstraße bietet nun optimierte Bedingungen für Training und Wettkämpfe. Das in weniger als einem Jahr umgesetzte Projekt unterstreicht das Bekenntnis der Stadt zum lokalen Sport. Vereine und Athletinnen und Athleten können künftig von der aufgewerteten Infrastruktur profitieren.






