07 April 2026, 00:17

Essen verlegt Glasfaserkabel mit 80 Prozent weniger Lärm und Emissionen

Nahaufnahme eines Glasfaserkabels mit blauen und weißen Lichtern auf schwarzem Hintergrund.

Essen verlegt Glasfaserkabel mit 80 Prozent weniger Lärm und Emissionen

Ein Kilometer langes Kabelstück in Essen erhält neue Glasfaserleitungen – verlegt mit minimalem Lärm und Schadstoffausstoß

Unter der Leitung von Tobias Hobert, Geschäftsführer von Green Econo, wird in Essen ein ein Kilometer langer Abschnitt mit neuen Glasfaserkabeln ausgestattet – und das mit deutlich weniger Lärm und Umweltbelastung als üblich. Statt herkömmlicher Dieselmaschinen kommen hier elektrische Alternativen zum Einsatz. Dadurch sinken Emissionen und Störungen um mindestens 80 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Methoden.

Die ersten 800 Meter des Kabels wurden in einem offenen Graben entlang der Ruhr verlegt. Für die nächsten 200 Meter mussten die Arbeiter jedoch unter dem Fluss und einer nahegelegenen Straßenkreuzung hindurchbohren. Statt lauter Dieselfräsen kommt dabei ein elektrisches Bohrgerät zum Einsatz, das Lärm und Abgase auf ein Minimum reduziert.

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Ein elektrisches Nutzfahrzeug transportiert eine mobile Stromquelle, um die Bohrmaschinen zu betreiben. Diese Lösung sorgt dafür, dass die Arbeiten leise und sauber bleiben. Die Briloner Unternehmensberatung Green Econo spezialisiert sich darauf, Unternehmen bei der Senkung ihres Energieverbrauchs und ihrer Emissionen zu unterstützen. Ihre Beteiligung garantiert, dass das Projekt effizient und umweltfreundlich umgesetzt wird.

Die neue Methode zeigt bereits deutliche Vorteile: Lärm und schädliche Emissionen wurden um über 80 Prozent reduziert. Die Glasfaserverlegung in Essen setzt Maßstäbe für leisere und sauberere Baustellen. Künftige Projekte könnten ähnliche Techniken übernehmen, um die Umweltbelastung zu verringern.

Quelle