27 April 2026, 02:16

Essen schützt Kinder und Jugendliche mit gezielten Silvester-Präventionsmaßnahmen

Ein farbenfrohes Feuerwerk mit "Frohes neues Jahr" in fetten, bunten Buchstaben gegen einen symmetrischen, mehrfarbigen Hintergrund.

Essen schützt Kinder und Jugendliche mit gezielten Silvester-Präventionsmaßnahmen

Die Essener Behörden verstärken ihre Anstrengungen, um Kinder und Jugendliche während der Silvesterfeiern zu schützen. Im Mittelpunkt stehen Prävention, Aufklärung und die Minimierung von Risiken im Umgang mit Pyrotechnik. In verschiedenen Stadtteilen wurden maßgeschneiderte Maßnahmen eingeführt, um vor, während und nach den Feierlichkeiten für Sicherheit und Bewusstsein zu sorgen.

Im Stadtteil 25 erhalten Jugendgruppen klare Informationen über die Gefahren illegaler Feuerwerkskörper. Eltern wurden dort aufgefordert, mit ihren Kindern über verantwortungsvolles Verhalten während der Feiern zu sprechen. Im Stadtteil 26 gehen Sozialarbeiter:innen direkt auf junge Menschen zu und vermitteln Regeln, Risiken sowie Sicherheitstipps für die Nacht. Die Mitmach-Agentur veranstaltet zudem am Katernberger Markt einen interaktiven Aktionstag, um diese Botschaften zu verstärken.

Stadtteil 27 setzt auf einen umfassenden Präventionsansatz: Träger der Jugendhilfe arbeiten zusammen, um Gefahren zu reduzieren. Lokale Polizei- und Feuerwehrkräfte besuchten Schulen, um Kinder über die Risiken von Pyrotechnik aufzuklären. Im Stadtteil 23 konzentrieren sich Quartiersmanager:innen nach den Feiern auf Aufräumarbeiten.

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Für akute Hilfe steht die Notfallhotline für Kinder und Jugendliche (0201 265050) weiterhin zur Verfügung und bietet Rat und Schutz für Kinder, Jugendliche und Familien in dringenden Fällen. Die Jugendhilfe Essen gGmbH wird zudem an Silvester Fachkräfte und eine freie Mitarbeiterin in Altenessen und Katernberg einsetzen. In den Stadtteilen 21 und 22 gibt es hingegen keine zusätzlichen Maßnahmen, da hier ganzjährig Aufklärungskampagnen laufen.

Nach den Feiern wird der Ausschuss Oststadt Perspektive Anfang Januar eine Auswertung der Silvesternacht vornehmen. Die Ergebnisse sollen helfen, künftige Sicherheitskonzepte für die kommenden Jahre zu optimieren.

Das Jugendamt und kooperierende Einrichtungen haben für diesen Silvesterabend auf Sichtbarkeit, Aufklärung und Prävention gesetzt. Durch zielgruppengerechte Angebote in verschiedenen Stadtteilen und Altersgruppen sollen Konflikte und Unfälle reduziert werden. Die Auswertung im Januar wird zeigen, ob weitere Anpassungen für künftige Feiern notwendig sind.

Quelle