Eintracht will Fluch auswärts in Köln beenden - Eintracht Frankfurt will Köner Fluch nach sieben Jahren brechen
Eintracht Frankfurt reist an diesem Wochenende mit einem klaren Ziel nach Köln: die schlechte Auswärtsbilanz gegen den 1. FC Köln zu beenden. Seit Jahren hat die Mannschaft in der Domstadt zu kämpfen – in den letzten 18 Spielen gelang nur ein einziger Sieg. Der letzte Triumph datiert bereits über sechs Jahre zurück, auf den September 2017, als Sébastien Haller das entscheidende Tor erzielte.
Doch die Aufgabe wird für die Frankfurter ohne mehrere Stammspieler noch schwieriger. Trainer Dino Toppmöller muss auf Can Uzun, Hugo Larsson und Oscar Højlund verzichten – ein herber Verlust für die Offensive und die Mittelfeldkontrolle.
Der 1. FC Köln hingegen durchlebt seit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga 2020 eine wechselhafte Phase. Nach vielversprechenden Anfängen mit Platz 7 in der Saison 2020/21 und Rang 9 im Folgejahr rutschte die Mannschaft in eine Krise, kämpfte gegen den Abstieg und stieg schließlich in der vergangenen Spielzeit ab. Ein deutlicher Kontrast zu den stabileren Platzierungen im oberen Tabellendrittel in den 2010er-Jahren.
Für Eintracht Frankfurt ist der letzte Sieg in Köln längst nur noch eine ferne Erinnerung. Der 2017 durch Haller gesicherte 1:0-Erfolg bleibt der einzige Erfolg in der Stadt seit fast sieben Jahren. Um diese Serie zu brechen, braucht es eine starke Leistung – trotz personeller Engpässe.
Die Partie bietet den Frankfurtern die Chance, ihre Köner Misere endlich zu beenden. Ein Sieg wäre der erste seit 2017 und würde die Last der jüngsten Auswärtsniederlagen lindern. Für den 1. FC Köln geht es unterdessen um einen weiteren Schritt im Wiederaufbau nach dem Abstieg.






