Eintracht Frankfurt will Köln-Fluch nach sieben Jahren endlich brechen
Mark BolnbachHaller Nachfolger gesucht: Eintracht will Köln-Fluch brechen - Eintracht Frankfurt will Köln-Fluch nach sieben Jahren endlich brechen
Eintracht Frankfurt reist mit schlechter Bilanz nach Köln
Zum 11. Spieltag der Bundesliga gastiert Eintracht Frankfurt in Köln – mit einer enttäuschenden Historie in der Domstadt. In den letzten 18 Auswärtsspielen gegen den 1. FC Köln gelang den Hessern lediglich ein zweiter Sieg. Trainer Dino Toppmöller will diese Statistik am Wochenende endlich drehen.
Die Kölner belegen derzeit Platz neun in der Tabelle und präsentieren sich in dieser Saison in guter Form. Bei Frankfurt hat sich unterdessen Torhüter Michael Zetterer seit seinem Wechsel für Kauã Santos im Sommer als Schlüsselfigur etabliert.
Die Probleme der Eintracht in Köln reichen Jahre zurück. Der letzte Siegtreffer datiert aus dem Jahr 2017 – damals erzielte Sébastien Haller das entscheidende Tor. Davor traf 1994 Anthony Yeboah zum wichtigen 1:0.
In dieser Saison glänzt Zetterer als einer der besten Akteure. Der im Sommer von Werder Bremen verpflichtete Keeper kassierte in zwölf Spielen nur elf Gegentreffer. Unter Santos hatte Frankfurt in derselben Anzahl an Partien 32 Mal das Nachsehen. Mit Zetterer im Tor holte die Mannschaft 21 Punkte – mit Santos waren es lediglich 13. Insider bezeichnen den Schlussmann inzwischen als "Erfolgsgarant" für die Mannschaft.
Toppmöller lobt Zetterers Einfluss und deutet sogar an, dass eine Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft denkbar sei. Der Trainer hofft, dass die starken Leistungen seines Torwarts Frankfurt helfen, den Köln-Fluch zu brechen.
Gegen die formstarken Kölner wartet auf die Eintracht eine harte Prüfung. Ein Sieg wäre der erste in der Domstadt seit 2017. Mit Zetterer im Tor stehen die Chancen jedoch besser als lange, endlich wieder drei Punkte mitzunehmen.






