16 March 2026, 20:13

Effecten-Spiegel AG verzeichnet starken Gewinnrückgang für 2025

Ein Diagramm, das die gestiegene BAA-Ausgabe in verschiedenen Branchen zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Datendetails bereitstellt.

Effecten-Spiegel AG verzeichnet starken Gewinnrückgang für 2025

Effecten-Spiegel AG meldet deutlichen Gewinnrückgang für 2025

Die Effecten-Spiegel AG hat ihre Finanzzahlen für das Jahr 2025 vorgelegt – mit einem deutlichen Rückgang des Nettogewinns. Der Jahresüberschuss sank auf 2,498 Millionen Euro, nach 11,099 Millionen Euro im Vorjahr. Auf der anstehenden Hauptversammlung in Düsseldorf sollen die Aktionäre über eine vorgeschlagene Dividende von 0,65 Euro pro Aktie abstimmen.

Hauptgrund für den Gewinnrückgang war das Fehlen von Einmaleffekten, die 2024 noch die Bilanz aufgebessert hatten. Dazu zählten ein Vergleich mit der Deutschen Bank sowie der Verkauf einer Unternehmensbeteiligung. Dennoch blieb der Verlagsbereich profitabel und erreichte ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Im Jahr 2025 beliefen sich die Wertberichtigungen auf Finanz- und Umlaufvermögen auf 2,573 Millionen Euro. Dennoch erzielte das Unternehmen weiterhin Erträge aus dem Wertpapierhandel in Höhe von 4,693 Millionen Euro. Die Effecten-Spiegel AG bleibt schuldenfrei – ohne Bankkredite oder sonstige Kreditverbindlichkeiten. Das Eigenkapital lag bei 70,991 Millionen Euro, was einer Eigenkapitalquote von 93,6 % entspricht.

Der Buchwert je Aktie (Net Asset Value, NAV) sank 2025 auf 19,62 Euro (2024: 21,84 Euro). Die Aktienperformance des Unternehmens war im vergangenen Jahr schwach: Innerhalb von 52 Wochen verlor die Aktie 25,36 % und notierte 25,90 % unter ihrem Jahreshoch. Damit schnitt die Effecten-Spiegel AG deutlich schlechter ab als andere Medienunternehmen wie die SPOBAG (+311,21 %), Going Public Media (+141,22 %) oder Scherzer (+13,27 %).

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 0,65 Euro pro Aktie vor, was einer Gesamtausschüttung von 2,277 Millionen Euro entspricht. Die Aktionäre stimmen auf der Hauptversammlung am 22. Mai 2026 in Düsseldorf über den Vorschlag ab.

Fazit: Die Zahlen für 2025 zeigen einen deutlichen Rückgang des Nettogewinns, bedingt durch fehlende Sondereffekte und Wertberichtigungen. Trotz einer soliden Eigenkapitalbasis und Schuldenfreiheit hinkt die Aktienperformance hinterher. Über die Dividende wird auf der Hauptversammlung im kommenden Mai entschieden.

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