Edin Džeko wechselt zu Schalke 04 – ein Coup mit Signalwirkung für den Aufstiegskampf
Laila SchomberEdin Džeko wechselt zu Schalke 04 – ein Coup mit Signalwirkung für den Aufstiegskampf
FC Schalke 04 hat mit Stürmer Edin Džeko einen Spieler verpflichtet, der bei Vereinsverantwortlichen auf große Begeisterung stößt. Sowohl der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies als auch der frühere Lizenzspielerkoordinator Sascha Riether lobten die Verpflichtung als bedeutenden Kraftakt für den Club. Der erfahrene Angreifer bringt eine Fülle an Erfahrung aus höchsten Spielklassen mit.
Tönnies begrüßte die Verpflichtung Džekos und verwies dabei auf dessen starke Persönlichkeit und beeindruckende Karriere. Besonders hob er die Rolle des Stürmers bei der Meisterschaft des VfL Wolfsburg in der Bundesliga hervor. Riether bezeichnete den Transfer unterdessen als ein "dickes Ausrufezeichen" für Schalke und zeigte sich überrascht, dass Džeko sich trotz möglicherweise lukrativerer Angebote für den Verein entschieden habe.
Riether beschrieb Džeko als "wahrscheinlich einen der komplettesten Stürmer" im modernen Fußball. Er lobte dessen Fähigkeit, Bälle zu halten, nach Flanken zu treffen und in der Luft dominierend aufzutreten. Auf die Frage nach Schwächen gestand Riether ein, bei Džeko keine ausmachen zu können. Die Verpflichtung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Schalke seine Mannschaft für den Aufstiegskampf verstärken will. Džekos Erfahrung und sein Können gelten als entscheidend, um dieses Ziel zu erreichen. Der ehemalige Stürmer Pierre-Michel Lasogga, der im Sommer 2025 seine Karriere beendete, arbeitet mittlerweile als Co-Trainer der Schalke-U23, nachdem er zwei Spielzeiten für den Verein aktiv war.
Džekos Wechsel hat die Erwartungen bei Schalke steigen lassen. Sowohl Tönnies als auch Riether sind von seiner Wirkung überzeugt. Seine Vielseitigkeit und Führungsqualitäten könnten sich im Aufstiegskampf des Clubs als entscheidend erweisen. Dass der Stürmer trotz finanziell attraktiverer Alternativen zu Schalke wechselte, wird zudem als klares Bekenntnis zum Projekt gewertet.